Stadt Bayreuth

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17.11.2015

Schule Herzoghöhe bekommt eine neue Mensa

Offizieller Spatenstich für 900.000 Euro teures Neubauprojekt – Fertig soll die Mensa im vierten Quartal 2016 sein

Die Grundschule Herzoghöhe bekommt Zuwachs: Am heutigen Dienstag, 17. November, hat Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe gemeinsam mit der Schulleitung, Vertretern der Stadtratsfraktionen, der Regierung von Oberfranken und des Elternbeirats den ersten Spatenstich für den Bau einer neuen Schulmensa gesetzt. Die Stadt investiert in das Projekt rund 900.000 Euro, gut ein Drittel dieser Kosten kann über staatliche Zuschüsse finanziert werden. Die Fertigstellung der neuen Mensa ist für das vierte Quartal kommenden Jahres vorgesehen. „Wir setzen heute den Schlusspunkt hinter eine längere Planungsgeschichte“, betonte die Oberbürgermeisterin beim Spatenstich. Erste Überlegungen, der Schule mit einem Neubau zu einer tragfähigen Lösung zu verhelfen, reichen bis in die Mitte des Jahres 2011 zurück. 

596 Neue Schulmensa

Packen beim Spatenstich an (von links): Christian Dietz von der Firma Dietz Baugesellschaft mbH & Co. KG, Stadtbaureferent Hans-Dieter Striedl, Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe, Rektorin Sybille Hutzler und Wolfgang Bayerlein vom städtischen Hochbauamt.

Für Bayreuth als ausgewiesene Schul- und Bildungsstadt sei die Weiterentwicklung der schulischen Infrastruktur eine Daueraufgabe, so Merk-Erbe, der sich die Stadt mit Überzeugung stelle. „Investitionen in die Qualität unserer Schulen sind Investitionen in die Zukunft unserer Kinder und damit bestens angelegtes Geld.“

Federführung beim städtischen Hochbauamt

Das neue Mensa-Gebäude wird auf der Westseite Richtung Sponheimweg am Eingangsbereich der Schule angebaut. Als Bauform wurde vom federführend zuständigen Hochbauamt der Stadt ein quadratischer, erdgeschossiger Baukörper mit Zeltdach gewählt, in dem der Raumbedarf für den Küchen- und Aufenthaltsbereich abgedeckt wird. Dieser Baukörper wird mit einem trapezförmigen Flachdachgebäudeteil an das Hauptgebäude der Schule angebunden. Im Erdgeschoss des Verbindungsteils, über das künftig auch der bestehende Hauptbau barrierefrei zu erreichen sein wird, ist unter anderem auch eine Behindertentoilette eingeplant, welche bislang an der Schule nicht zur Verfügung steht.

Der Neubau erhält auf der Süd- und Westseite große Fensterflächen. Die Außenwände und das Dach bekommen eine Wärmedämmung entsprechend den aktuellen Vorgaben der Energie-Einsparverordnung und für die Dacheindeckung sind vorgefertigte Profilbahnen aus Alublech vorgesehen. Im Innenbereich wird der Aufenthalts- beziehungsweise Speiseraum mit Wänden aus hellem Sichtmauerwerk, mit einem homogenen Bodenbelag sowie einer mittigen, das Zeltdach tragenden Rundstütze ausgeführt.

Alles in allem stehen der Schule nach Fertigstellung des Neubaus knapp 260 Quadratmeter neu an Nutzfläche zur Verfügung. Läuft alles nach Plan, so wird der Rohbau im ersten Quartal kommenden Jahres errichtet sein. Im vierten Quartal 2016 soll die neue Mensa dann fertig sein.