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18.01.2010

Sichere Energieversorgung bei Eis und Schnee

Keinerlei Ausfälle in den Strom- und Erdgasnetzen der BEW trotz widriger Witterung

„Wir hatten in den letzten Wochen trotz widriger Umstände keinerlei witterungsbedingte Ausfälle in unseren Strom- und Erdgasnetzen“, so Jürgen Bayer, seit Jahresbeginn neuer Geschäftsführer der BEW Bayreuther Energie- und Wasserversorgungs- GmbH. Und damit das auch in Zukunft so bleibe, will das Unternehmen weiterhin regelmäßig in die Instandhaltung und Modernisierung von Leitungen und übrigen Anlagen investieren.

Beispiel Strom: Während es etwa in Polen, Tschechien, Frankreich und den Niederlanden zu teilweise massiven Stromausfällen kam, wurden in Bayreuth und Umgebung keine Störungen verzeichnet. Ein Grund dafür sei der hohe Anteil der erdverlegten Stromkabel, berichtet Günter Geist, Leiter Verteilung der BEW. „Im Stadtgebiet fließt der Strom ausschließlich unterirdisch, aber auch bei den Freileitungen im Umland hatten wir keine Probleme.“

Die hohe Versorgungssicherheit sei keine Ausnahmeerscheinung, denn „wir waren in den letzten Jahren stets besser als der Bundesdurchschnitt“, ergänzt Geist. 2008 etwa waren die von der BEW belieferten Kunden durchschnittlich lediglich drei Minuten ohne Strom. Im Versorgungsgebiet der BEW fiel damit der Strom seltener aus, als dies gemittelt über alle Stromkunden in Deutschland der Fall war. „Und Deutschland liegt im europaweiten Vergleich bereits sehr gut!“

Neues BHKW im Einsatz

Auch die Versorgung mit Fernwärme funktionierte laut Geist reibungslos. Erst kürzlich installierte die BEW ein neues Blockheizkraftwerk-Modul in der Heizzentrale an der Röntgenstraße und „das hat seine Leistungsfähigkeit an den kalten Tagen eindrucksvoll bewiesen“. Weil das BHKW mit hohem Wirkungsgrad gleichzeitig Wärme und Strom produziert, sorgt es für eine deutliche CO2-Einsparung gegenüber der getrennten Produktion.

Ausschließlich über unterirdisch verlegte Rohre gelangt Erdgas zu den Abnehmern. „Wie kalt es ist, spielt daher bei der Versorgung mit Erdgas keine Rolle“, sagt Geist. Natürlich steige der Verbrauch im Haushalt, je tiefer die Quecksilbersäule falle, und das mache das Sparen von Energie umso wichtiger. „Wir unterstützen unsere Kunden dabei kostenlos mit praxisnahen Tipps, beispielsweise zum richtigen Lüften und zur Modernisierung der Heizung.“

Service rund um die Uhr

Völlig auszuschließen sei eine Störung in einem Versorgungsnetz leider nie, erläutert Geist. In der Regel werde eine solche jedoch sehr schnell behoben – dank rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr besetzter Netzleitstelle. Unter Telefon 0921 600-750 (bzw. 0800 600-6080 für Gasstörungen) ist hier immer ein kompetenter BEW-Mitarbeiter zu erreichen, der im Bedarfsfall sofort den Bereitschaftsdienst alarmiert, der sich wiederum umgehend auf den Weg zum Ort der gemeldeten Störung macht.

www.bew-energie.de