Stadt Bayreuth

16.07.2010

Spatenstich am Gewerbepark Oschenberg

Lange (etwa drei Jahre) wurde überlegt und geplant, nun wird schnell gebaut: Das Bayreuther Verpackungsunternehmen Hertel & Co. GmbH hat mit dem ersten Spatenstich den Bau einer neuen Produktionsstätte im Gewerbepark Oschenberg begonnen. Bis zur Jahreswende will das derzeit an der Carl-Benz-Straße im Industriegebiet Ost beheimatete mittelständische Unternehmen (1951 gegründet, rund 50 Mitarbeiter) die neuen Räume in Betrieb nehmen.

Beim Spatenstich

Es entsteht für rund 6,7 Millionen Euro ein rund 5000 Quadratmeter großes Gebäude, in dem die Produktionsräume mehr als die Hälfte des Platzes einnehmen werden. Hinzu kommen Lager und Büro. „Eine Mega-Investition“, wie Geschäftsführer Gunther Hertel bei der Zeremonie sagte. Er hob neben der wichtigen Rolle, die die beim Spatenstich fast komplett versammelte Belegschaft bei Hertel & Co. spiele, auch hervor, dass die energetische Bauweise zukunftsweisend sei und hoffentlich viele Nachahmer finden werde. „Wir versuchen dort, ganz ohne fossile Brennstoffe auszukommen und so wenig Fremdenergie wie möglich zu nutzen.“ Mit Hilfe der Stadt konnte für den geplanten Bau ein geeignetes Grundstück gefunden werden, sodass man nun noch besser die Maxime durchsetzen könne: „Nur wer innovativ arbeitet, kann am Markt bestehen.“

Hertel & Co. bieten Verpackungslösungen für Unternehmen aus den Bereichen Glas, Porzellan, Pharma, Elektronik, Werbung, Spiele und noch andere Branchen.

Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl sagte vor dem Spatenstich, dass man gemeinsam eine überzeugende Lösung gefunden habe, ein Bayreuther Traditionsunternehmen am Platz zu halten. Bei dem „in jeder Hinsicht vorbildlichen Vorhaben“ seien alle Möglichkeiten ausgeschöpft worden, die sich anbieten – so etwa die kurzen Wege zur städtischen Wirtschaftsförderung und zu den Kammern. Die gründliche Planung möge sich auszahlen, „nun soll es schnell gehen“. Bayreuth erweise sich laut Dr. Hohl in diesem Fall wieder als starker Wirtschaftsstandort. Besonders erfreulich sei auch, dass es im Gewerbepark Oschenberg weitergehe.