Stadt Bayreuth

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25.09.2008

Spatenstich für Bayreuther Technologiezentrum

OB Dr. Hohl sieht Bayreuth auf dem Weg zum renommierten Standort für Hightech-Werkstoffe

Bayreuths Sondergebiet für Forschung und Entwicklung im Stadtteil Wolfsbach mausert sich zum Technologiehügel. In Nachbarschaft zum Kompetenzzentrum für Neue Materialien an der Gottlieb-Keim-Straße wird in den kommenden Monaten das Bayreuther Technologiezentrum (BTZ) in Trägerschaft des Bayreuther Investors Domus entstehen. Bayreuth entwickelt sich damit immer mehr zum renommierten Standort für Hightech-Werkstoffe. Bei einem symbolischen ersten Spatenstich haben jetzt Investor Harry Krause und Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl den Startschuss für dieses bedeutende Projekt der städtischen Wirtschaftsstruktur gegeben.

Bei strömendem Regen, aber mit vereinten Kräften fand der Spatenstich für das Bayreuther Technologiezentrum statt.

Damit nimmt die Entwicklung der Anhöhe im Süden von Bayreuth zu einem Technologiepark zusätzlich an Fahrt auf, nachdem dort derzeit bereits eine hochmoderne Turbinenschaufelfabrik entsteht.

Das Technologiezentrum ist in seinem ersten Bauabschnitt bereits jetzt weitgehend vermietet – unter anderem an die Firma Siemens und die Universität Bayreuth. Es besteht aus einem markanten viergeschossigen Büro- und Labortrakt sowie einem modular teilbaren und individuell gestaltbaren Produktionstrakt.

Beim Spatenstich in Wolfsbach zeigte sich Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl überzeugt von den Qualitäten Bayreuths als Material-Stadt: “Bemerkenswert ist der Umstand, dass sich die Mietinteressen lediglich aus den laufenden Kontakten im Netzwerk rund um die Neuen Materialien ergeben haben. Darunter sind auch ehemalige Existenzgründer, deren Unternehmen aus dem Bayreuther Gründerzentrum, welches in das Kompetenzzentrum integriert ist, herausgewachsen sind.”

Technologieorientierte Jungunternehmen und Ausgründungen, aber auch etablierte Unternehmen profitieren bereits seit geraumer Zeit von den engen Kontakten zum Kompetenzzentrum Neue Materialien, das sich als Forschungsdienstleister für die Industrie versteht. Allerdings muss für die Entwicklung innovativer Produkte und zur Markterschließung enormer finanzieller Aufwand betreiben werden. “Der Kauf oder Bau eines eigenen Gebäudes ist in dieser Phase von den wenigsten Unternehmen zu schultern” unterstreicht Günter Finzel, Leiter der Wirtschaftsförderung der Stadt Bayreuth, “weshalb uns die Investition in ein Technologiezentrum höchst willkommen ist.”

Bereits jetzt verfügt Bayreuth nach Angaben von OB Dr. Hohl im Bereich der Hightech-Werkstoffe über eine lückenlose Innovationskette von der Grundlagenforschung bis hin zur Anwendungstechnik. Das Projekt eines Technologiezentrums stelle eine weitere Differenzierung des Angebotes der Werkstoffregion Oberfranken sowie eine wichtige Ergänzung des Bayreuther Gründerzentrums dar. “Die Investition in ein Bayreuther Technologiezentrum freut mich sehr, sie überrascht aber nicht”, so Dr. Hohl. Nach der umfassenden Investition des Freistaats Bayern in die Forschungsinfrastruktur in Bayreuth seien die Marktkräfte deutlich zu spüren. “Nun werden die Ergebnisse der Forschung und Entwicklung von Neuen Materialien in marktfähige Innovationen umgewandelt. Die Stadt Bayreuth sieht ihre Aufgabe darin, dies nach besten Kräften zu unterstützen, um sich als wirtschaftsfreundlicher Hightech-Standort zu profilieren”, betont der Oberbürgermeister.