Stadt Bayreuth

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29.06.2006

Spektakuläre Neuerwerbung für Haus Wahnfried

Großartige Neuerwerbung für das Richard-Wagner-Museum in Bayreuth! Die originalen Skizzen und Entwürfe von Joseph Hofmann, Wien, für die Uraufführung des „Ring des Nibelungen“ bei den ersten Bayreuther Festspielen 1876, die lange als verschollen galten, konnten jetzt ausfindig gemacht werden. Sie werden dem Richard-Wagner-Museum als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt und können bereits zur diesjährigen Festspielsaison im Rahmen einer Sonderausstellung der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Dr. Oswald Georg Bauer, früherer Pressechef der Bayreuther Festspiele und Generalsekretär der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, hat die Skizzen und Entwürfe ausfindig gemacht. Es sind fünf großformatige Entwürfe in Öl, die aus Privatbesitz stammten, und weitere 14 Ölskizzen, die jetzt bei einer Auktion in München auftauchten. Allein dies ist eine kleine kunsthistorische Sensation!

Die fünf großen Entwürfe konnten bereits 2003 dank der finanziellen Unterstützung der Gesellschaft der Freunde von Bayreuth und der Stiftung der Sparkasse Bayreuth erworben und dem Richard-Wagner-Museum als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt werden.

Nunmehr können auch noch die 14 Ölskizzen vom derzeitigen Eigentümer, einer Münchner Galerie, für rund 75 000 Euro erworben werden. Möglich gemacht hat dies das finanzielle Engagement der Oberfrankenstiftung. Die Skizzen werden Haus Wahnfried ebenfalls als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt.

Sowohl die Skizzen als auch die großformatigen Entwürfe werden im Rahmen einer Sonderausstellung mit dem Titel „Der Ring – Die Szene als Modell“ während der diesjährigen Festspielzeit (25. Juli bis 28. August) im Markgräflichen Opernhaus erstmals überhaupt öffentlich präsentiert. Für die Ausstellung verantwortlich zeichnen das Richard-Wagner-Museum Bayreuth, die Bayreuther Festspiele sowie die Schloss- und Gartenverwaltung Bayreuth-Eremitage.