Stadt Bayreuth

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26.06.2006

Sperrgutabfuhr: So wird’s gemacht

Das neue SpergutfahrzeugFür die Sperrmüllabfuhr im Stadtgebiet steht dem Bauhof seit kurzem ein speziell für die Bayreuther Verhältnisse ausgestattetes Fahrzeug zur Verfügung. Auf den Seitenwänden des Lasters wird auf die Nummer des Sperrguttelefons (09 21/25 18 42) hingewiesen, über die zwei Mal im Jahr ein Termin für die kostenlose Abfuhr von Sperrmüll vereinbart werden kann.

Nach wie vor kommt es vor, dass Sperrmüll und sonstige Abfälle einfach am Straßenrand, auf unbebauten Grundstücken oder an den Sammelplätzen für Wertstoffe liegengelassen werden. Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten zur umweltverträglichen Entsorgung und Verwertung von sperrigem Müll, auf die die Stadt hinweist. Eine davon ist die kostenlose Abfuhr durch den Stadtbauhof, die übrigens auch online bestellt werden kann.

Was mitgenommen wird und was nicht

Zwischen der Anmeldung und dem vereinbarten Abholtermin liegen etwa drei Wochen, so dass eine vorausschauende Planung und rechtzeitige Anmeldung notwendig ist. Bei der Sperrmüllabfuhr werden Gegenstände aus dem Haushalt mitgenmommen, die  – weil zu sperrig – nicht in die Restmülltonne passen. Dabei handelt es sich beispielweise um ausrangierte Möbelstücke und Einrichtungsgegenstände, Matratzen, Teppichböden oder Bettrahmen. Unter Sperrgut fallen auch große Elektrogeräte, wie Waschmachinen, Kühlschränke, Geschirrspüler, Radios und Fernseher, aber auch alte Fahrräder, Wäscheständer und Ähnliches.

Nicht mitgenommen werden hingegen Bauschutt, Steine, Badewannen, Waschbecken oder sonstige Abfälle aus Renovierungen. Auch Gartenabfälle, Strauch- und Baumschnitt, Autoteile oder mit Abfall befüllte Kartons und Säcke sowie Prolemmüll, flüssige Stoffe, Marmor- und Galsplatten sind von der Abfuhr ausgeschlossen. Für sie gibt es eigene Entsorgungswege.

Das angemeldete Sperrgut muss getrennt nach brennbaren Gütern und Schrottteilen am genannten Termin bis 7 Uhr früh zum Abholen am Gehsteig oder an der Grundstücksgrenze bereitgestellt werden, frühestens jedoch am Abend vorher. Wenmn der Abholtermin nicht eingehalten werden kann, sollte man möglichst sofort die Sperrgutabfuhr der Stadt benachrichtigen und einen neuen Termin vereinbaren.

Weitere Entsorgungsmöglichkeiten

Neben der regulären Sperrgutabfuhr gibt es in Bayreuth auch die Möglichkeit, sein Sperrgut selbst zu einem passenden Termin zur Müllumladestation in der Weiherstraße zu bringen. Sie ist von Montag bis Freitag von 8.15 Uhr bis 12 Uhr und 12.30 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. Wenn man sich vorher einen Berechtigungsschein im Bürogebäude des Stadtbauhofs (geöffnet montags bis donnerstags von 7.30 Uhr bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr sowie freitags von 7.30 Uhr bis 13 Uhr) abholt, übernimmt die Stadt auch die Annahmegebühren. Sperige Haushaltsgegenstände aus Metall werden außerdem im städtischen Recyclinghof und bei der Firma Bilsheim in der Weiherstraße angenommen.

Viele Gebrauchsgegenstände, die nicht mehr benötigt werden, aber zum Wegwerfen viel zu schade sind, eignen sich zum Weitergeben und Verschenken. Die Mitarbeiter des Gebrauchtwarenhauses der Bayreuther Dienste „Möbel & mehr“ (Telefon 09 21/50 73 71 90) in der Markgrafenallee 3 a, des Altmöbelmarktes im ehemaligen Haferspeicher an der Otto-Hahn-Straße 12 (Telefon 09 21/2 07 89) oder anderer sozialer Wohlfahrtsverbände nehmen gern gut erhaltene Möbel oder noch brauchbaren Hausrat entgegen.

In der „Möbelbörse“ der Stadt Bayreuth, einer regelmäßig erscheinenden Zeitungsanzeige im Nordbayerischen Kurier können ebenfalls noch verwertbare Möbel zum Verschenken angeboten werden. Wer in der „Möbelblörse“ inserieren möchte, sollte sich mit dem städtischen Abfallberater (25-18 44) in Verbindung setzen, der auch für weitere Informationen rund ums Thema Sperrgut gerne zur Verfügung steht.