Stadt Bayreuth

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08.06.2011

„SpeziaLiszten” an der Volksschule Herzoghöhe

Grundschüler nehmen an besonderem Projekt zu Liszt teil

SpeziaLiszten bei der ArbeitZu wahren „SpeziaLiszten“ haben sich Grundschüler der Volksschule Herzoghöhe entwickelt. Im Rahmen des Franz-Liszt-Jubiläums in Bayreuth nahmen sie an einem besonderen Projekt teil und näherten sich so dem Komponisten. Die Schüler der 3. und 4. Klasse sammelten gemeinsam mit ihrer Lehrerin Irmgard Ullrich Prospekte, befassten sich mit der aufregenden Biographie Liszts, vor allem mit seinen Kinderjahren, und wandelten auf den Spuren des Komponisten in der Stadt. Dieses Projekt entstand im Rahmen eines Kulturaustausches mit der pädagogischen Hochschule Burgenland in Eisenstadt.

Auf einem Unterrichtsgang verfolgten die Schüler Liszts sichtbare Stationen: sein eindrucksvolles Grabmal auf dem Stadtfriedhof, den Weg des Trauerzugs bis zur Schlosskirche, zur Villa Wahnfried und zu seiner Wohnung, dem heutigen Franz-Liszt-Museum. Dort verbrachten sie mehr als eine Stunde und erfuhren so viel über Liszts Leben. Die Höhepunkte waren der Besuch der Klaviermanufaktur Steingraeber, wo die Schüler den Liszt-Flügel bewunderten, und der Ausstellung „Hör das Licht – sieh den Klang“ im Rathaus. Bei ihren Recherchen stießen die Schüler unter anderem auch auf die sogenannten „Liszt-Äffchen“, die wegen ihrer Haartracht nach dem Komponisten benannt wurden. Mit dem umfangreichen Material, das die Schüler gesammelt hatten, bauten sie eine kleine Ausstellung auf, die unter anderem eine Liszt-Büste zeigte.

Gut vorbereitet empfingen die Schüler dann die „Kollegen“ der pädagogischen Hochschule Burgenland in Eisenstadt, die vier Liszt-Mitmachstationen und einen fetzigen Mitmach-Liszt-Rap im Gepäck hatten. Die Themen der Mitmachstationen lauteten „Auf Reisen mit Franz Liszt“, „FarbKLÄNGE“, „Rot, gelb oder blau – was weißt du über Liszt genau“ und „Gott ist mein Hirte – Franz Liszt Psalm 23“. Dank der guten Vorbereitung auf Franz Liszt gelang es jedem Schüler, die Stationen zu bewältigen und sich ab sofort „SpeziaLiszt“ nennen zu dürfen.