Stadt Bayreuth

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14.05.2009

Stadt Bayreuth setzt auf die Sonne

Allein 2008 erhielten elf städtische Gebäude Photovoltaikanlagen

Die deutschlandweite und vom Bundesumweltministerium geförderte Aktion „Woche der Sonne“ nahm Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl jetzt zum Anlass, bei einem Pressegespräch über das Engagement der Stadt Bayreuth, auf städtischen Gebäuden Photovoltaikanlagen zu installieren, zu informieren. „Diese Sache liegt uns sehr am Herzen, denn mit Solarstrom sparen wir nicht nur Kosten, sondern schonen gleichzeitig die Umwelt“, sagte der Oberbürgermeister beim Medientermin an der städtischen Feuerwache, die ebenfalls über eine neue Photovoltaikanlage verfügt.

OB Dr. Hohl (links) und Michael Wild, Geschäftsführer der ClearEngergy Oberfranken GmbH, schauten sich die Anlage aus nächster Nähe an.

Seit geraumer Zeit ist die Stadt unter der Federführung des Hochbauamtes bemüht, städtische Gebäude mit Photovoltaikanlagen auszustatten. Mithilfe von Investoren, die die Anlagen errichten und betreiben, wurden allein im vergangenen Jahr sieben Solarstromanlagen auf elf Gebäuden mit einer Solarfläche von mehr als 3.700 Quadratmetern und einer Leistung von zusammen über 420 Kilowatt Peak realisiert. Dazu gehören neben der Feuerwache die Volksschulen Herzoghöhe, Meyernberg und Lerchenbühl sowie das Graf-Münster-Gymnasium, das Sportzentrum und die Aussiedlerheime an der Himmelkronstraße. Die in ihrer Größe und Leistungsfähigkeit unterschiedlichen Anlagen speisen nun Strom in das öffentliche Stromnetz, an den daraus resultierenden Erlösen ist die Stadt prozentual beteiligt.

Doch damit nicht genug: Das städtische Hochbauamt ist auch weiterhin auf der Suche nach öffentlichen Gebäuden, die für eine Photovoltaikanlage in Frage kommen. Denn leider eignet sich nicht jedes Gebäude für eine solche Anlage, Neigungswinkel oder Firstrichtung spielen dabei eine wichtige Rolle. Für 2009 und 2010 hat das Hochbauamt noch weitere neun Gebäude ausfindig gemacht, die innerhalb der nächsten Monate mit Solarstromanlagen ausgestattet werden: Die Alexander-von-Humboldt-Realschule, das Feuerwehrhaus Ost, die Grundschule St. Georgen, das Gymnasium Christian-Ernestinum, die Volksschulen Laineck und St. Johannis, die Dreifachturnhalle am Schulzentrum Ost, die Kaufmännische Berufsschule und die Albert-Schweitzer-Schule.

„Ich bin stolz, dass es uns inzwischen gelungen ist, eine stattliche Anzahl von städtischen Gebäuden mit Solaranlagen auszustatten und hoffe, dass sich auch private Hauseigentümer und Unternehmen dieser Initiative anschließen und ihre Immobilien entsprechend mit Solaranlagen bestücken“, so Dr. Hohl weiter. Gerade auf lokaler Ebene seien effektive Maßnahmen notwendig, die die Emissionen klimaschädlicher Gase reduzieren.

Klimaregio Bayreuth

Diese forcierte Verbreitung regenerativer Energien ist zudem ein wesentliches Ziel der gemeinsam mit dem Landkreis ins Leben gerufenen „Klimaregio Bayreuth“, die sich für mehr Klimaschutz, verbesserte Energieeffizienz in Haushalten und Betrieben sowie für die Senkung des Energieverbrauchs in Gebäuden einsetzt.