Stadt Bayreuth

28.06.2016

Stadt Bayreuth will am Projekt eines Gründerzentrums festhalten

Stellungnahme des Rathauses zur Entscheidung der Staatsregierung in Sachen digitale Gründerzentren

Die Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung, die Bewerbung der Stadt Bayreuth um Fördermittel für den Aufbau eines digitalen Gründerzentrums nicht zu berücksichtigen, stößt im Rathaus auf Enttäuschung. Gleichwohl will die Stadt am Projekt eines regionalen Gründerzentrums festhalten. Das im November vergangenen Jahres vorgestellte Konzept eines Gründer- und Innovationszentrums, das auch zusätzliche Schnittstellen mit den Bereichen Technologietransfer, Weiterbildung und Innovationsberatung enthielt, wird durch die städtische Wirtschaftsförderung in den nächsten Monaten weiter qualifiziert und dem Stadtrat im Herbst vorgestellt.

Wie aktuellen Medienberichten zu entnehmen, wurde auf der heutigen (Dienstag, 28. Juni) Kabinettssitzung der Bayerischen Staatsregierung beschlossen, den Aufbau digitaler Gründerzentren für Oberfranken an den Standorten Bamberg und Hof zu fördern. Bereits im Vorfeld der Bayreuther Bewerbung hatte es Medienberichte gegeben, wonach Bamberg und Hof den Zuschlag für digitale Gründerzentren erhalten sollten.

„Unabhängig von der heutigen Entscheidung hat Bayreuth gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Etablierung eines Gründer- und Innovationszentrums“, so Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe in einer ersten Reaktion. „Wir haben den richtigen Weg eingeschlagen, das zeigen die positiven Gespräche und die vielfältigen Signale der Unterstützung regionaler Akteure, der Fraunhofer-Institute sowie von Unternehmen und Forschungsinstituten aus der gesamten Region.“ Hieran werde man weiter arbeiten.