Stadt Bayreuth

IM FOKUS

ONLINE-TERMINRESERVIERUNG

21.11.2006

Stadt drückt aufs Tempo beim Hochwasserschutz

Das Hochwasser 1995Die zügige Verbesserung des Hochwasserschutzes für die Stadt Bayreuth stand im Mittelpunkt der Gespräche, die Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl jetzt bei seinem Antrittsbesuch mit der Leitung des Wasserwirtschaftsamtes in Hof führte. Dabei wurde deutlich, dass sich Stadt, Fachbehörde, Regierung von Oberfranken und der für den Hochwasserschutz federführend zuständige Bezirk von Oberfranken in dem Bemühen einig sind, möglichst bald grundlegende Verbesserungen zu realisieren.

„Wir müssen beim Hochwasserschutz in Bayreuth alle Möglichkeiten nutzen, um möglichst bald zu greifbaren Verbesserungen zu kommen“, betonte OB Dr. Hohl in dem Gespräch mit dem Leiter des für Bayreuth zuständigen Wasserwirtschaftsamtes (WWA) Hof, Leitender Baudirektor Richard Oberhauser, sowie dem zuständigen Abteilungsleiter für die Stadt und den Landkreis Bayreuth, Bauoberrat Walter Fischer. Angesichts der klimatischen Veränderungen sei die berechtigte Besorgnis vieler Bayreuther Haushalte groß, vor etwaigen Hochwasserereignissen nicht ausreichend geschützt zu sein. Der Oberbürgermeister betonte vor diesem Hintergrund das hohe Interesse der Stadt an einer zügigen Realisierung der nun schon seit Jahren diskutierten zusätzlichen Schutzmaßnahmen.

Stadt erledigt ihre Hausaufgaben

Die Zeichen hierfür stehen günstig. Wie Dr. Hohl mitteilt, sei ihm bei seinem Gespräch mit den Verantwortlichen des Wasserwirtschaftsamtes signalisiert worden, dass das Raumordnungsverfahren für den weiteren Hochwasserschutz in Bayreuth noch Anfang 2007 in Gang gesetzt werde – mit dem Ziel, es noch im gleichen Jahr abschließen zu können. Die Stadt, so der OB weiter, werde parallel hierzu ihre Hausaufgaben zügig erledigen. Neben dem derzeit laufenden, auf ein hundertjähriges Hochwasserereignis mit dazugehörendem Freibord (sogenannter Sicherheitszuschlag) ausgelegten Neubau der Schulbrücke, der Mitte 2007 abgeschlossen sein wird, betrifft dies vor allem den Bau eines neuen Einschöpfwerkes an der Friedrich-Ebert-Straße. Die Planungen sowie das anschließende Genehmigungsverfahren hierfür sollen im nächsten Jahr anlaufen, so dass voraussichtlich 2008 mit der Realisierung begonnen werden könnte.
Läuft alles nach Plan, so rechnet der Oberbürgermeister ab dem Jahr 2009 mit dem Beginn der Bauarbeiten an den ersten dezentralen Trockenspeichern, die dann schrittweise errichtet werden sollen.

WWA-Behördenleiter Oberhauser bescheinigte der Stadt eine gute und konstruktive Zusammenarbeit bei der Lösung der Hochwasserschutzprobleme in Bayreuth. Die Kontakte seien auch nach dem Standortwechsel des Wasserwirtschaftsamtes von Bayreuth nach Hof im Zuge der Verwaltungsreform der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet.