Stadt Bayreuth

IM FOKUS

ONLINE-TERMINRESERVIERUNG

04.06.2009

Stadt fordert Versetzung der Ortstafel an der B 22

Die Stadt Bayreuth beharrt auf einer Versetzung der Ortstafel am Stadteingang von Bayreuth an der B 22/West und hat sich jetzt in der Angelegenheit erneut an das Staatliche Bauamt gewandt. Es bestehe dringender Handlungsbedarf, heißt es in einem Schreiben aus dem Rathaus.

Aus Gründen des Lärmschutzes für die zahlreichen Anwohner der Virchowstraße sowie des Viertels zwischen der Sauerbruchstraße und der Laimbacher Straße hatte das städtische Straßenverkehrsamt bereits Ende Februar dieses Jahres gegenüber dem Staatlichen Bauamt Bayreuth angeordnet, die Ortstafel an der B 22 zu versetzen, um hierdurch eine frühzeitigere Geschwindigkeitsreduzierung zu erreichen. Das Staatliche Bauamt hatte die Anordnung jedoch nicht vollzogen, sondern der Regierung von Oberfranken zur Überprüfung vorgelegt. Diese wiederum lehnte die Versetzung der Ortstafel ab.

In ihrem Schreiben an das Staatliche Bauamt verweist die Stadt auf die dauernde Lärmbelastung der Anlieger in diesem Bereich der B 22. Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl hatte sich hiervon persönlich einen Eindruck verschafft. Die Stadt, so der Oberbürgermeister,  bestehe unverändert auf einer Versetzung der Ortstafel. “Eine Beibehaltung des derzeitigen Zustandes ist aus meiner Sicht nicht akzeptabel”, so Dr. Hohl.

Alternativ zu einer Versetzung der Ortstafel schlägt die Stadt eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 60 Stundenkilometer vom derzeitigen Standort des Ortsschildes bis zum Abzweig nach Mistelbach vor. In der strittigen Angelegenheit hofft das Rathaus jetzt auch auf die Unterstützung von Innenminister Joachim Herrmann sowie von Regierungspräsident Wilhelm Wenning.