Stadt Bayreuth

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11.05.2017

Stadt hebt Katastrophenalarm auf

Mehr als 380 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW und BRK im Einsatz – Nachlöscharbeiten dauern vermutlich bis Mittag an

UPDATE 12.05., 7.23 Uhr:

Nach einem Rundruf in den Schulen meldet das Schulamt der Stadt Bayreuth, dass der Unterricht am heutigen Freitag normal stattfinden kann.

UPDATE 12.05., 4.30 Uhr:

Die Stadt hebt den Katastrophenalarm auf. Die Nachlöscharbeiten werden vermutlich noch bis Mittag andauern. Es wird geraten, die Fenster und Türen in unmittelbarer Nähe zum Brandort weiterhin geschlossen zu halten.

UPDATE 0.29 Uhr:

Nach dem Großbrand in Bayreuth, bei dem für das Stadtgebiet auch der Katastrophenfall ausgelöst wurde, ist das Feuer mittlerweile unter Kontrolle. Die Anzahl der Personen mit einer Rauchgasvergiftung und Atemwegsreizungen ist mittlerweile auf acht angestiegen. Die Löscharbeiten werden die komplette Nacht andauern.

Das Feuer in der Diskothek in der Bayreuther Badstraße war kurz vor 16 Uhr ausgebrochen, und der zunächst entstandene Schwelbrand setzte anschließend das komplette Gebäude in Flammen. Aufgrund der nach wie vor enormen Rauchentwicklung sperrten Beamte der Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt mit zahlreicher Unterstützung der umliegenden Dienststellen als auch der Bereitschaftspolizei den Bereich um die Badstraße weiträumig ab. Die Anwohner werden nach wie vor aufgefordert, die Fenster und Türen ihrer Wohnungen geschlossen zu halten. Gegen 21 Uhr hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Der Gebäudetrakt der Diskothek wurde durch das Feuer allerdings komplett beschädigt. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Sachschaden auf mindestens mehrere hunderttausend Euro.

Neben den beiden Männern, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in der Diskothek aufhielten und eine Rauchgasvergiftung erlitten, meldeten sich nach und nach weitere Personen beim Rettungsdienst und klagten über Atemwegsreizungen. Das Rote Kreuz hatte hierzu an der Bushaltestelle am Hohenzollernring Ecke Romanstraße eine zentrale Anlaufstelle für Menschen mit Atembeschwerden eingerichtet. Insgesamt wurden bislang acht Personen vom Rettungsdienst zum Teil ambulant behandelt. Vorsorglich wurden auch Maßnahmen für eine mögliche Evakuierung von Anwohnern vorbereitet, die durch den starken Rauch betroffen sind. Bis in die Abendstunden war eine Räumung von angrenzenden Gebäuden allerdings nicht erforderlich.

Insgesamt waren rund 380 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks, des Bayerischen Roten Kreuzes und der Polizei an den Brandort geeilt. Darunter waren Feuerwehrleute der Abteilungen Aichig, Altstadt, Innere Stadt, Meyernberg, Löschzug Ost, Oberkonnersreuth, Oberpreuschwitz, St. Georgen, Thiergarten sowie die Ständige Wache und die Freiwillige Feuerwehr Laineck. Aus dem Landkreis waren die Freiwilligen Feuerwehren Heinersreuth, Bindlach, Weidenberg und Pegnitz im Einsatz. Sobald die Löscharbeiten weitestgehend abgeschlossen sind, werden die Brandsachbearbeiter der Kripo Bayreuth die weiteren Ermittlungen übernehmen.

 

UPDATE 23 Uhr:

Katastrophenalarm wird aufrecht erhalten. Die Rauchkonzentration in der Bayreuther Innenstadt ist insgesamt zurückgegangen, aber bitte nach wie vor in unmittelbarer Nähe zum Brandort die Fenster und Türen geschlossen halten! 

UPDATE 21.58 Uhr:

Bitte nach wie vor die Fenster und Türen geschlossen halten!!!

UPDATE 21.25 Uhr:

Feuerwehr meldet, dass der Brand unter Kontrolle ist, Nachlöscharbeiten werden bis in die Nacht andauern. Inzwischen sind 130 Feuerwehrleute von Stadt und Landkreis im Einsatz sowie 90 Helfer vom BRK und 50 vom THW. Bitte bei Unwohlsein unbedingt die unten genannte Anlaufstelle aufsuchen und NICHT das Klinikum! Anwohner werden nach wie vor aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten!

Seit heute Nachmittag herrscht ein großflächiger Schwelbrand unter dem Dach der Rosenau, Badstraße. Derzeit sind 110 Feuerwehrleute sowie Helfer vom THW und BRK vor Ort im Einsatz. Die Feuerwehr hat das Dach zwischenzeitlich an mehreren Stellen geöffnet, um den Brand so schnell wie möglich zu löschen. Die Stadt hat wegen der starken Rauchentwicklung gegen 19 Uhr Katastrophenalarm ausgelöst. Evakuierungen sind derzeit nicht geplant, da der kritische Grenzwert bisher nicht erreicht ist. Die Bevölkerung, die frühzeitig über Katwarn und die Medien frühzeitig informiert wurde, wird weiterhin aufgefordert, unbedingt Fenster und Türen geschlossen zu halten. Das BRK hat an der Bushaltestelle Sportpark/Oberfrankenhalle (Höhe Hotel Lohmühle) eine Anlaufstelle für Menschen eingerichtet, die sich unwohl fühlen.

Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.