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08.01.2010

Stadt hilft Studenten bei Wohnungssuche

Nach der Kündigungswelle im Wohnheim „Alfred Delp“ hat sich das Sozialreferat vermittelnd eingeschaltet

In die Kündigungen der Wohnungen im Studentenwohnheim „Alfred Delp“ der Joseph-Stiftung Bamberg im Emil-Warburg-Weg hat sich inzwischen das städtische Sozialreferat vermittelnd eingeschaltet. Wie Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl mitteilt, hat das Sozial- und Wohnungsamt Kontakt mit der Joseph-Stiftung, mit dem Studentenwerk Oberfranken sowie mit mehreren Bayreuther Wohnungsbaugenossenschaften aufgenommen, um neue Unterbringungsmöglichkeiten zu finden. Derzeit stehen die Chancen gut, dass alle gekündigten Studenten anderweitig untergebracht werden können.

Wie bereits berichtet, hat die Joseph-Stiftung Ende vergangenen Jahres den rund 220 Mietern von Studentenwohnungen im Wohnheim „Alfred Delp“ zum 31. März gekündigt. Grund hierfür sind die von der Stiftung beschlossenen Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten an dem Gebäude, die bis zum Sommersemester 2011 abgeschlossen sein sollen.

Nach Bekanntwerden der Kündigungen hat sich das Sozial- und Wohnungsamt sowohl mit der Joseph-Stiftung als auch mit mehreren großen Bayreuther Wohnungsbaugenossenschaften in Verbindung gesetzt, um geeignete Ersatzwohnungen für Studenten anbieten zu können. Mit einem Großteil der Studenten befindet sich die Joseph-Stiftung derzeit in Verhandlungen mit Blick auf neue Unterbringungsmöglichkeiten. Aber auch bei anderen Wohnungsbaugesellschaften – darunter auch die städtische Gewog – konnten weitere Kapazitäten insbesondere für Studenten-WG’s in 2- und 3-Zimmer-Wohnungen erschlossen werden. Rund 20 Studenten haben bereits eine neue Wohnung gefunden.

„Zum jetzigen Zeitpunkt sind wir zuversichtlich, dass alle gekündigten Studenten wieder untergebracht werden können – vorausgesetzt, dass auch die Verhandlungen der Joseph-Stiftung erfolgreich verlaufen“, resümiert OB Dr. Hohl die bisherigen Bemühungen der Stadt. Das städtische Sozial- und Wohnungsamt werde auch in den kommenden Wochen weiter mit allen Beteiligten in Kontakt bleiben.

Für Rückfragen steht das Sozial- und Wohnungsamt der Stadt unter der Telefonnummer (09 21) 25 15 14 gerne zur Verfügung.