Stadt Bayreuth

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15.10.2009

Stadt kämpft um Erhalt der Bundesbankfiliale

OB Dr. Hohl: Präsenz in Bayreuth für die regionale Wirtschaft unverzichtbar

Die Pläne der Deutschen Bundesbank, ihre einzige oberfränkische Filiale in Bayreuth zu schließen, stoßen bei der Stadt auf energischen Widerspruch.

Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl hat sich in mehreren Schreiben unter anderem an das Bundeswirtschaftsministerium, das Bayerische Finanz- und das Wirtschaftsministerium sowie an den Vorstand der Deutschen Bundesbank nachdrücklich für den Erhalt der Bayreuther Filiale eingesetzt. Auch die örtlichen Landtags- und Bundestagsabgeord-neten wurden um Unterstützung gebeten. Zudem hat der Stadtrat Bayreuth in seiner jüngsten Sitzung einstimmig eine Resolution zum Erhalt der Bayreuther Filiale in der Rosestraße verab-schiedet.

Mit der Schließung der Einrichtung wäre in ganz Oberfranken und in der nördlichen Oberpfalz keine Notenbankdienstleistung vor Ort beziehungsweise in einer für die Wirtschaft akzeptablen Entfernung mehr vorhanden. „Ein solcher Schritt konterkariert alle sonstigen Bekenntnisse des Bundes zur Entwicklung des ländlichen Raums und hätte gravierende Auswirkungen auf die gesamte Region“, so Dr. Hohl.

Dabei gehe es nicht nur um den Erhalt von 45 Arbeitsplätzen in einer ohnehin von hoher Arbeitslosigkeit gekennzeichneten Region, sondern auch um die Sicherung von wichtigen Dienstleistungsfunktionen für die heimische Wirtschaft. „Die Präsenz einer Bundesbankfiliale ist für Bayreuth als Standort mit einer außergewöhnlich hohen Bankendichte unverzichtbar“, betont das Stadtoberhaupt. Für den oberfränkischen Industrieraum, der in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise an vielen Fronten um den Erhalt von Potentialen kämpfe, sei ein solcher Rückzug von Bundeseinrichtungen aus der Fläche und die damit einhergehende Verschlechterung der Standortqualitäten daher ein fatales Signal.