Stadt Bayreuth

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13.01.2006

Stadt schafft zusätzliche Ausbildungsangebote

Die Stadt Bayreuth geht bei der Schaffung neuer Ausbildungsplatzangebote für junge Menschen mit gutem Beispiel voran. Weil im Raum Bayreuth auf absehbare Zeit keine ausreichenden Lehrstellen vorhanden sein werden, bildet die Stadt im neuen Jahr noch stärker als bislang über ihren eigenen Bedarf aus. Der Personalausschuss des Stadtrats hat einem Vorstoß von Oberbürgermeister Dr. Dieter Mronz zugestimmt, das Kontingent an städtischen Ausbildungsangeboten nahezu zu verdoppeln. Alles in allem werden 2006 bei der Stadt, den Stadtwerken und der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Gewog 53 Azubis beschäftigt.

„Die Stadt ist sich ihrer besonderen Verantwortung bei der Entwicklung beruflicher Zukunftsperspektiven für junge Menschen in der Region bewusst und stellt sich dieser Aufgabe“, betont der Oberbürgermeister.

Zum 1. September 2005 sind im Bereich der Stadtverwaltung acht Auszubildende eingestellt worden. Sie werden seitdem für unterschiedliche Aufgabenbereiche – sei es Altenpfleger, Gärtner oder Verwaltungsfachangestellter – ausgebildet. Hinzu kommen vier weitere Azubis der Stadtwerke Bayreuth und ein Auszubildender der sädtischen Gewog.

Alle Möglichkeiten ausgeschöpft

Im neuen Jahr soll dieses Engagement der Stadt weiter ausgebaut werden. Dann werden insgesamt 14 Ausbildungsplätze bei der Verwaltung bereitgestellt. Die Stadt schöpfe damit ihre Kapazitäten sowohl in räumlicher Hinsicht als auch mit Blick auf die notwendige fachliche Betreuung der jungen Auszubildenden voll aus, um noch eine qualitativ hochwertige Ausbildung gewährleisten zu können, so Dr. Mronz. Komplettiert wird dieses Angebot erneut durch zwei weitere Ausbildungsplätze bei den Stadtwerken. Einschließlich der bei der Stadt beschäftigten Inspektoren-, Sekretär- und Feuerwehr-Anwärter befinden sich dann 53 junge Menschen in der Berufsausbildung beim „Unternehmen Stadt“ und seinen Betrieben.

Darüber hinaus bietet das Rathaus ständig Praktika unterschiedlicher Ausrichtung an. Neben der Zulassung von drei Absolventinnen des Sozialpädagogischen Seminars und drei Berufspraktikantinnen für den Beruf der Erzieherin hat die Stadt im zuende gegangenen Jahr rund 100 Schülern und Studierenden die Möglichkeit geboten, in allen Bereichen der Stadtverwaltung solche Praktika abzuleisten. Die städtische Gewog sowie die Stadtwerke beteiligen sich nach Angaben des Oberbürgermeisters zudem seit einiger Zeit an der Maßnahme „Einstiegsqualifizierung für Jugendliche“. Dezeit befinden sich fünf junge Menschen im Rahmen der Maßnahme bei der Gewog. Bei den Stadtwerken nahmen in den vergangenen Monaten zwei Jugendliche an dem Projekt teil. Einer erhielt inzwischen einen Ausbildungsvertrag.

Mit gutem Beispiel voran

„Die Stadt geht auf diesem wichtigen Feld mit gutem Beispiel voran“, unterstreicht Dr. Mronz. Zugleich wolle man Bayreuths Unternehmen ermuntern, selber ebenfalls jede Möglichkeit auszuloten, zusätzliche Ausbildungsangebote für junge Menschen zu entwickeln. Fazit des Stadtoberhaupts: „Nur wenn es gelingt, jungen Menschen eine berufliche Perspektive zu eröffnen, besteht eine gute Chance für die bevostehenden geburtenschwachen Jahre qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen und ihn dauerhaft mit seinem Lebensmittelpunkt an die heimische Region zu binden.“