Stadt Bayreuth

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27.09.2007

Stadtjugendring und OB ziehen an einem Strang

Beim jüngsten Meinungsaustausch mit dem Oberbürgermeister wurde die neue hauptamtliche Geschäftsführerin vorgestellt

Der Stadtjugendring Bayreuth (SJR) hat mit Stephanie Herrmann erstmals eine hauptamtliche Geschäftsführerin. Die Mitglieder des SJR-Vorstands haben Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl die neue personelle Verstärkung jetzt im Rahmen eines Meinungsaustauschs über jugendrelevante Themen in der Stadt vorgestellt.

Gespräche der Vorstandsmitglieder des Stadtjugendrings mit dem Oberbürgermeister sind eine seit vielen Jahren gepflegte Tradition. Auch diesmal ging es dabei wieder um eine ganze Reihe jugendrelevanter Themen der Stadtentwicklung – vom Jugendzeltplatz hinter der Jugendherberge über die Funktion des städtischen Jugendausschusses bis hin organisatorischen Fragen im Bereich des ehrenamtlichen Engagements.

Beim jüngsten Zusammentreffen im Neuen Rathaus konnte die Vorsitzende des Stadtjugendrings, Jutta Bühl, jetzt die neue hauptamtliche SJR-Geschäftsführerin Stephanie Herrmann vorstellen. Der Öffentlichkeit wird Herrmann in Kürze bei einem gesonderten Medientermin offiziell präsentiert.

Die Schaffung einer hauptamtlichen Stelle für die Geschäftsführung des Stadtjugendrings war eine langjährige Forderung der Bayreuther Jugendverbände, für die sich Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl nachdrücklich stark gemacht hatte. Im laufenden Haushalt 2007 konnte sie jetzt erstmals nach fraktionsübergreifender Zustimmung im Stadtrat in die Tat umgesetzt werden. „Für die Jugendhilfestruktur in unserer Stadt ist das ein weiterer wichtiger Baustein“, so Dr. Hohl.

Besonderes Augenmerk legen der Oberbürgermeister und die Vorstandschaft des Stadtjugendringes auf die weitere Entwicklung des im April dieses Jahres gewählten Jugendparlamentes. Die Betreuung der engagierten Jugendlichen auf ihrem Weg zu mehr Mitbestimmung für die jungen Menschen in der Stadt wurde übereinstimmend als außerordentlich wichtige Aufgabe bewertet.

Auf die Unterstützung des OB kann der Stadtjugendring auch bauen, wenn es darum geht Jugendleiterinnen und -leiter für Belange der Jugendarbeit freizustellen. So gewährt die Stadt Bayreuth ihren Mitarbeitern, die in den Verbänden in Sachen Jugendarbeit aktiv sind, bis zu fünf Arbeitstage bezahlten Sonderurlaub. Dr. Hohl sicherte seinen Gesprächspartner zu, in den Wirtschaftsbetrieben der Stadt aber auch in der freien Wirtschaft für die gleiche Unterstützung zu werben. Eine Zusage, die bei den Vorstandsmitgliedern des Stadtjugendrings auf ein durchweg positives Echo stieß, da derartiges ehrenamtliches Engagement für den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft eminent wichtig und auf solche Unterstützung dringend angewiesen sei.