Stadt Bayreuth

IM FOKUS

ONLINE-TERMINRESERVIERUNG

06.02.2009

Start der Bauarbeiten für neues Einschöpfbauwerk

Für die Maßnahme zum Hochwasserschutz müssen Bäume gefällt werden

Wie das Umweltreferat der Stadt Bayreuth mitteilt, haben in diesen Tagen die ersten Bauarbeiten für das Einschöpfbauwerk oberhalb der Kleingartenanlage Flößanger begonnen. Die Stadtförsterei führt in diesem Abschnitt derzeit notwendige Baumfällungen durch, die für die Errichtung des Dammbauwerks unabdingbar sind. Dafür sind entsprechende Ausgleichsmaßnahmen und Ersatzpflanzungen vorgesehen.

Das Bayreuther Hochwasserschutzkonzept basiert im Wesentlichen auf zwei Säulen: Ein neues Einschöpfbauwerk inklusive großem Rückhalteraum in der Stadt sowie mehrere Hochwasserrückhaltebecken im Vorland. Das neue Einschöpfbauwerk ersetzt die Wehranlage an der Friedrich-Ebert-Straße, die zum einen sanierungsbedürftig ist und zum anderen einem so genannten „100-jährlichen Hochwasser“ nicht standhalten könnte. Das neue Einschöpfbauwerk wird oberhalb der Kleingartenanlage am östlichen Innenstadtrand gebaut. Der dazugehörige Rückhalteraum wird im Norden durch die Hölzleinsmühle und im Osten durch das Gelände des Schäferhundevereins begrenzt. Insgesamt 740.000 Kubikmeter und damit das größtmögliche Rückhaltevolumen fasst diese neue Einschöpfung – ein wichtiger Baustein des umzusetzenden Hochwasserschutzkonzeptes in Bayreuth.

Durch den Bau von mehreren sogenannten „Rauen Rampen“, die den Höhenunterschied im Roten Main ausgleichen, wird die neue Wehranlage ökologisch durchgängig sein. „Das alles erhöht unsere Sicherheit. Gleichzeitig kommen wir der Renaturierung des Roten Mains einen Schritt näher“, so Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl.