Stadt Bayreuth

IM FOKUS

ONLINE-TERMINRESERVIERUNG

29.09.2016

Startschuss für das neue Wohngebiet „Untere Rotmainaue“

Erster Spatenstich für ein Mehrfamilienhaus der GEWOG – Weitere Bau- und Wohnprojekte sind geplant

Auf dem Gelände der ehemaligen Herzogmühle tut sich etwas: Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe hat heute gemeinsam mit dem Geschäftsführer der GEWOG – Wohnungsbau- und Wohnungsfürsorgegesellschaft der Stadt Bayreuth mbH, Uwe Prokscha, den Startschuss für das neue Wohngebiet „Untere Rotmainaue“ gegeben. Mit dem symbolischen Spatenstich kann der Bau des ersten Mehrfamilienwohnhauses in Regie der GEWOG beginnen. „Mit dem neuen Wohngebiet ‚Untere Rotmainaue‘ schaffen wir einen Lebensraum für Bayreuths Bürgerinnen und Bürger in einer naturnahen Umgebung und dennoch in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt – und das zu bezahlbaren Mietpreisen“, so Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe beim Spatenstich.

495-spatenstich-untere-rotmainaue

Vollziehen den ersten symbolischen Spatenstich im zukünftigen Wohngebiet „Untere Rotmainaue“ (von links): Andreas Baier, Prokurist und Leiter des Technischen Bestandsmanagements der GEWOG, Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe und GEWOG-Geschäftsführer Uwe Prokscha.

Die GEWOG plant auf dem Gelände fünf dreigeschossige Häuser mit jeweils zwölf beziehungsweise acht Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen zwischen rund 40 und 80 Quadratmetern. Die durchschnittliche Grundmiete wird zirka 5,50 pro Quadratmeter betragen und orientiert sich weitestgehend an den ARGE-Sätzen der Stadt Bayreuth, sodass die Neubauwohnungen auch für Bayreuther Bürger/innen mit niedrigerem Einkommen erschwinglich sind. „Mit diesem ersten Bauabschnitt kommen wir der Zielsetzung, preisgünstigen, bezahlbaren und hochwertigen Wohnraum in der Stadt neu zu schaffen, mit großen Schritten näher“, so die Oberbürgermeisterin.

Die Gebäude werden in Massivbauweise errichtet, als Heizsystem wird eine energieeffiziente Holzpellets-Heizung zum Einsatz kommen, die von einer eigens errichteten Heizzentrale aus alle fünf Gebäude mit nachhaltiger Energie versorgen wird. Die Kosten pro Mehrfamilienhaus sind mit zirka 1,5 Millionen Euro veranschlagt, das erste Gebäude und die Heizzentrale werden im Dezember 2017 fertig gestellt sein. Die weiteren vier Häuser sollen sukzessive bis zum Jahr 2020 errichtet werden.

Parallel dazu arbeitet die Stadtverwaltung an einem neuen Bebauungsplan, um die weitere Entwicklung des Wohngebiets „Untere Rotmainaue“ auf eine rechtliche Grundlage zu stellen und voranzubringen. In der unteren Rotmainaue sollen sowohl sozial ausgerichtete Wohnungsbaugesellschaften als auch private Eigentümer neuen Wohnraum schaffen – mit ausreichend Grünflächen und Wohnungen für unterschiedliche Zielgruppen. Das Bebauungsplanverfahren wird voraussichtlich im Sommer 2017 abgeschlossen sein.