Stadt Bayreuth

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10.04.2006

Startschuss für neuen Konzertsaal

Vorgezogenes Ostergeschenk für die städtische Musikschule: Im Beisein zahlreicher geladener Gäste hat Oberbürgermeister Dr. Dieter Mronz auf dem Gelände der Musikschule an der Brandenburger Straße jetzt den ersten Spatenstich für ein neues, eingeschossiges Konzertgebäude gesetzt. Läuft alles nach Plan, so werden die derzeitigen Raumnöte der Einrichtung bereits zum Jahresende der Vergangenheit angehören.

Beim Spatenstich erinnerte Oberbürgermeister Dr. Mronz an die überaus gelungene Komplettfinanzierung des Projektes mit dafür gewonnenen öffentlichen und privaten Zuschussgebern, die den städtischen Haushalt völlig unbehelligt lässt.

Gesamtkosten von 380 000 Euro

Auf rund 380 000 Euro veranschlagen die Planer des Stadtbaureferats den eingeschossigen Neubau auf dem Gelände der Musikschule. Den beachtlichen Betrag von 150 000 Euro wird die Oberfrankenstiftung für das Neubauprojekt beisteuern, von Sparkassenstiftung und E.ON-Kulturstiftung kommen zusammen weitere 60 000 Euro und der Förderverein für die Musikschule will 70 000 Euro als Beitrag aufbringen. Komplettiert wird das Finanzierungspaket durch eine städtische Rücklage aus der Spende einer früheren Bayreuther Bürgerin in Höhe von 100 000 Euro für solche Zwecke. OB Dr. Mronz: “Dieses Projekt ist ein wertvoller Zugewinn für unsere kommunale Kulturarbeit! Dazu ist uns eine beispielhafte Kombination aus öffentlichen und privaten Geldern gelungen, über die ich sehr glücklich bin, weil ein solches Vorhaben heutzutage anders überhaupt nicht realisierbar wäre.”

Der Bedarf an einem solchen Konzert- und Probensaal für die erfolgreiche Arbeit der Musikschule mit ihren 600 Schülern aus Stadt und Region sowie fünf Orchestern ist unbestritten. Der im angestammten Gebäude vorhandene Übungsraum reicht beispielsweise für das bis zu 80 Personen umfassende Schulorchester schon lange nicht mehr aus. Der eingeschossige Neubau schafft daher Platz für Orchesterauftritte und bis zu 200 Besucher. Er wird über einen Verbindungsbau mit dem bestehenden Domizil der Musikschule verknüpft. Dieser beherbergt zugleich einen Übungsraum für die Schlagzeuggruppe.

Flexible Nutzung

Der neue Konzertsaal erhält einen durchgehenden Parkettfußboden. Um eine möglichst große Flexibilität der Nutzung zu ermöglichen, sind mobile Bühnenpodeste vorgesehen, die zu einer Bühne beliebiger Größe und Lage zusammengefügt werden können. Als Sitzreihen sind Einzelstühle angedacht, so dass auch hier verschiedene Möblierungsvarianten möglich werden. Alles in allem stehen der Musikschule künftig über 400 zusätzliche Quadratmeter an Nutzfläche für ihre musikalischen Belange, für Proben und Konzerte zur Verfügung. Die planerische Federführung des Projektes liegt in den Händen des städtischen Hochbauamtes.