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09.08.2013

Stiftung erfüllt Richard Wagners Traum

Stipendiaten werden im Rathaus empfangen
250 Stipendiaten sind momentan in Bayreuth zu Gast.
250 Stipendiaten sind momentan in Bayreuth zu Gast und wurden am Freitag im Rathaus empfangen.

Für Richard Wagner war Kunst auf einer Stufe mit der Religion anzusiedeln. Eine Vermarktung der Kunst lehnte er daher ab. Die Richard-Wagner-Stipendienstiftung lässt seinen Traum eines kostenlosen Zugangs zu den Festspielen zumindest zum Teil wahr werden: Jedes Jahr erhalten 250 Künstler zwischen 18 und 35 Jahren weltweit die Möglichkeit Bayreuth und die Festspiele zu besuchen. Am Freitag wurden die Teilnehmer von Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe offiziell im Rathaus empfangen.

In diesem Jahr reisten die Stipendiaten am 6. August an und bleiben noch bis zum 11. August in Bayreuth. Nachdem sie in den vergangen Tagen bereits die Vorstellungen „Lohengrin“ und „Tannhäuser“ besuchen konnten, steht nun noch „Das Rheingold“ auf dem Programm.

Der Besuch der Festspiele sei oftmals ein Initialerlebnis, sagte Merk-Erbe. Denn es sei erstaunlich, wie viele der heutigen Wagner-Stars ihre Karriere als Stipendiaten begonnen hätten. Es ist also damit zu rechnen, dass der Weg des einen oder anderen in Zukunft zurück nach Bayreuth führen wird.