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17.08.2012

Studierende stellen Ideen für Interaktiven Wagner vor

Hochschule Hof kooperiert mit dem Richard Wagner Museum

Prof. Michael Zöllner und Studierende des Studiengangs Mediendesign der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof / Campus Münchberg stellten vor kurzem m
ultimediale Ideen für das künftige Richard Wagner Museum im Neuen Rathaus in Bayreuth vor.

Digitale Orchestermitglieder, die mit ihren Instrumenten einsetzen, wenn der Museumsgänger die richtigen Noten auflegt. Im Museum mit dem Holzschwert aus „Tristan und Isolde“ Musik erzeugen oder ein virtuelles Schattentheater, dass die wichtigsten Wagner-Figuren auf einem Multitouch Table miteinander interagieren lässt.

Bei den Ideen handelt es sich um Prototypen aus den Hochschule-Kursen Interaction Design und User Experience Design, die im Rahmen des Gestaltungsprojekts „Museum der Zukunft“ entstanden sind.

Wissenschaft und Praxis kamen sich dabei ganz nahe: Die Projektideen wurden unter der Leitung von Prof. Zöllner in Kooperation mit dem Richard Wagner Museum (RWM) Bayreuth entwickelt. Hierzu hatte bereits im März ein Workshop im Museum stattgefunden, bei dem Museumsdirektor Dr. Sven Friedrich gemeinsam mit dem Projektteam und den Studierenden inhaltliche Fragen und Möglichkeiten zur Neugestaltung des Museums diskutierte. In der Erarbeitung ging es besonders um Vermittlungsmöglichkeiten durch digitale Medien im Museum. Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt auf der Gestaltung des Dialogs zwischen Menschen und digitalen Systemen. Während das RWM hierfür das inhaltliche Fachwissen lieferte, zeigten die Studierenden die technischen Möglichkeiten auf.

Bei der Präsentation wurden die Ergebnisse als interaktive Anwendungen und Experimente vorgestellt, die sich eine große Bandbreite neuer Technologien zu Nutze machen. Ob die Ideen im Gesamtkonzept, das für das neue Museum in Haus Wahnfried erstellt wird, Eingang finden werden, ist noch offen. Impulse werden sie jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit geben: Von „interaktiven, frischen Möglichkeiten“ sprach Dr. Friedrich und begrüßte die künftige Zusammenführung eines historischen Orts mit modernen multimedialen Mitteln.