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12.11.2009

Suche nach gemeinsamen Strategien

Oberfranken-Konferenz: Forderung von OB Dr. Hohl stößt in München auf ein positives Echo

Die von Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl angestoßene Oberfranken-Konferenz zur Erörterung der für den Regierungsbezirk prognostizierten ungünstigen Bevölkerungsentwicklung stößt bei der Bayerischen Staatsregierung auf ein positives Echo. In einem Schreiben an den Oberbürgermeister bezeichnet Ministerpräsident Horst Seehofer eine solche Konferenz als grundsätzlich geeignet, gemeinsam neue Ideen und Strategien zu entwickeln.

Bayreuths Oberbürgermeister hatte Mitte Oktober mit Blick auf die jüngst veröffentlichten Daten des Statistischen Landesamtes zur demographischen Entwicklung Oberfrankens gemeinsame strategische Überlegungen gefordert, wie dem vorhergesagten teilweise drastischen Schrumpfungsprozess begegnet werden könne. Er halte es für notwendig, so Dr. Hohl, dass sich die Staatsregierung gemeinsam mit der Regierung von Oberfranken, dem Bezirk Oberfranken und den Oberbürgermeistern beziehungsweise Landräten des Regierungsbezirks an einen Tisch setze und nach Lösungen suche.

“Eine Oberfranken-Konferenz mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft erscheint mir grundsätzlich geeignet, gemeinsam neue Ideen und Strategien zu entwickeln”, schreibt Ministerpräsident Seehofer. Notwendig sei aber eine Koordination mit den übrigen künftigen Aktivitäten der Staatsregierung zur Stärkung des ländlichen Raums und der strukturschwachen Gebiete. Horst Seehofer kündigt an, noch in diesem Jahr einen Kabinettausschuss für den ländlichen Raum einzuberufen. “Wir werden dort erörtern, wie eine erfolgversprechende ‘Oberfranken-Strategie’ aussehen könnte sowie wann und mit welchen konkreten Themen eine Oberfranken-Konferenz unsere Initiativen flankieren könnte”, so der Ministerpräsident.