Stadt Bayreuth

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24.08.2007

Tag des Katastrophenschutzes

Tag des Katastrophenschutzes im EhrenhofDie Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz der Stadt Bayreuth – Freiwillige Feuerwehr, Bayerisches Rotes Kreuz, Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung und Technisches Hilfswerk – präsentieren ihre Arbeit am Samstag, 1. September, von 10 bis 15 Uhr, in der Fußgängerzone Maximilianstraße im Ehrenhof bei einem “Tag des Katastrophenschutzes”.

Ziel der Veranstaltung ist es zum einen, über die Aufgaben der Organisationen zu informieren und zum anderen vor allem junge Menschen für ein Engagement im Katastrophenschutz zu gewinnen. Dies gilt vor allem für junge Wehr- und Zivildienstpflichtige, die sich von der Dienstpflicht bei einer mindestens sechsjährigen Mitwirkung im ergänzenden Katastrophenschutz freistellen lassen können. Über die diesbezüglichen Möglichkeiten informieren sowohl die beteiligten Hilfsorganisationen als auch das Amt für öffentliche Ordnung der Stadt Bayreuth am 1. September vor Ort.

Bei einem gemeinsamen Pressegespräch mit Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl stellten die Hilfsorganisationen im Rathaus ihre Aktivitäten vor. Der Oberbürgermeister dankte den Vertretern von Feuerwehr, BRK, Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung und THW in diesem Zusammenhang für ihre unermüdliche, ehrenamtliche Arbeit: “Ein selbstloses Engagement zum Schutz von Leben, Gesundheit und Eigentum der Mitbürgerinnen und Mitbürger, das gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Sie sind Tag und Nacht einsatzbereit und immer dann rasch zur Stelle, wenn Schutz und Hilfe nötig sind, sei es bei Bränden, Unfällen, Hochwasser, Sturm oder vielen anderen Notlagen.”

Die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung, so das Stadtoberhaupt weiter, sei eine unverzichtbare Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit einer kommunalen Gemeinschaft. “Ohne aktive Bürgerinnen und Bürger, die sich und einen Teil ihrer Freizeit in den Dienst der Gemeinschaft stellen, wäre im wahrsten Sinne des Wortes kein Staat zu machen”, betonte Dr. Hohl. Eine kaum abzuschätzende finanzielle Belastung käme auf die öffentliche Hand zu, wenn all der Einsatz und die Leistungen der Freiwilligen in den Hilfsorganisationen nach Tarif abgegolten werden müssten. Ehrenamtliche Tätigkeit sei daher ein ideeller Faktor gemeinschaftlichen Zusammenlebens von unschätzbarem Wert.

Die Initiatoren haben sich für die Präsentation ihrer Arbeit einiges einfallen lassen. So wird sich die Freiwillige Feuerwehr mit einem Löschgruppenfahrzeug, einem Gerätewagen “Gefahrgut” und einer Drehleiter vorstellen. Geplant sind unter anderem Vorführungen zur Rettung von Personen aus einem Kraftfahrzeug. Eine Tauchpumpe und mehrere Schutzanzüge werden ebenso anschaulich vorgestellt wie seitens der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung ein Funkkraftwagen mit Kommunikationskoffer. Er dient im Katastrophenfall der Kommunikation der örtlichen Einsatzleitung mit den Rettungskräften.

Das Bayerische Rote Kreuz präsentiert sich mit zwei Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug, einem Technik- und Sicherheits-Lkw sowie weiteren Einsatzfahrzeugen. Schwerpunkte der Vorführungen werden die Patientenversorgung und das Ergreifen lebensrettender Maßnahmen bei gemeinsamen Übungen der Organisationen sein.

Das Technische Hilfswerk (THW) ist mit zwei Gerätewagen und einem Unimog vor Ort. Vorgeführt werden Hebekissen und eine Betonkettensäge. Außerdem zeigen die Helfer, wie ein Wall aus Sandsäcken entsteht, wie er beispielswiese bei Hochwassersituationen benötigt wird. Das THW sorgt mit einem Eintopf und dem Ausschank alkoholfreier Getränke auch für die Verpflegung der Besucher.