Willkommen in der Festspiel- und Universitätsstadt Bayreuth (barrierefreie Version)


Hauptbereiche:

[aktiver Bereich: Rathaus & Bürger-Service ] [ Wirtschaft & Forschung ] [ Zuletzt aktualisiert ] [ Newsletter ] [ Kontakt ] [ Impressum ] [ Datenschutz ]


Menüführung:

Aktuelle Meldungen ] [aktiver Bereich: Rathaus ] [ Leben in Bayreuth ] [ Familie ] [ Bildung & Wissenschaft ] [ Politik & Soziales ] [ Verkehr & ÖPNV ] [ Umwelt & Energie ] [ Bauen & Wohnen ]


Submenüebene 1:

Oberbürgermeisterin ] [ Stadtrat & Gremien ] [ Bürgerservice ] [ Online-Dienste ] [ Referate & Ämter ] [aktiver Bereich: Presseservice ] [ Beteiligungen  ] [ Ausschreibungen / Vergaben ] [ Stellenangebote ] [ Zahlen & Fakten ] [ Partnerstädte ] [ Ehrungen / Auszeichnungen ]


Submenüebene 2:

Pressemitteilungen ] [aktiver Bereich: Archiv ] [ Bayreuth Magazin ] [ Praktikum ]


Wilhelmine-von-Bayreuth-Preis für Madjiguène Cissé

Stadt würdigt das Engagement der senegalesischen Frauenrechtlerin für Toleranz, Humanität und die Wahrung der Menschenrechte

12.08.11

Madjiguène CisséDer "Wilhelmine-von-Bayreuth-Preis für Toleranz und Humanität in kultureller Vielfalt“, den die Stadt Bayreuth seit 2008 jährlich vergibt, geht in diesem Jahr an die senegalesische Frauenrechtlerin und Gründerin des Frauennetzwerks für nachhaltige Entwicklung in Afrika Madjiguène Cissé. Die Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten Preises wird wieder im Rahmen des Zukunftsforums der Universität Bayreuth stattfinden.

Mit der Preisverleihung an Madjiguène Cissé folgt die Stadt einem Vorschlag des Instituts für Afrikastudien der Universität Bayreuth. Die Preisverleihung wird im Rahmen des Bayreuther Zukunftsforums stattfinden, das am 11. und 12. November dieses Jahres zum dritten Mal von Universität und Stadt Bayreuth durchgeführt wird. Das „Zukunftsforum: Wissenschaft – Kultur – Gesellschaft“ wurde 2008 gegründet, um zukunftsträchtige Themen im Gespräch zwischen der akademischen Wissenschaft und Partnern aus Kultur, Technik, Wirtschaft und Politik zu reflektieren. In diesem Jahr trägt es den Titel "ÜberMORGEN! Trendsetter Afrika".

Die Senegalesin Madjiguène Cissé ist seit dem Jahr 2000 Direktorin der Frauenrechtsorganisation "Réseau des femmes pour le développement durable en Afrique" (Refdaf) in Dakar, wo sie sich für die Verbesserung der Rechte von Frauen und somit auch für eine Verbesserung der ökonomischen Situation von Frauen in Westafrika einsetzt. Vorher war Cissé in Frankreich in der politisch-sozialen "Sans Papier"-Bewegung aktiv, die sich sowohl für die Aufenthaltsgenehmigung von Flüchtlingen und Migrantinnen in Westeuropa einsetzte als auch Missstände wie Ausbeutung in der Schwarzarbeit anprangerte. 2008 erhielt Cissé, die von 1974 bis 1976 im Rahmen eines Stipendiums Germanistik in Saarbrücken studierte, die Carl-von-Ossietzky-Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte.

„Mit Madjiguène Cissé würdigt die Stadt einen Menschen, der sich in besonderem Maße für Toleranz, Humanität und das Miteinander von Völkern und Kulturen einsetzt. Ihr Engagement für die Wahrung der Menschenrechte unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, politischer oder religiöser Überzeugung ist beispielhaft für das Zusammenwachsen des europäischen und afrikanischen Kontinents in einer globalisierte Welt“, so Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl.

Die Preisverleihung findet am Freitag, den 11. November, im Rahmen eines Festaktes im Audimax der Universität Bayreuth statt.

Der Wilhelmine-von-Bayreuth-Preis der Stadt Bayreuth

Madjiguène Cissé wird nach dem Literatur-Nobelpreisträger Wole Soyinka (2008), dem Dirigenten Daniel Barenboim (2009) und Prinz Hassan von Jordanien (2010) der vierte Preisträger des Wilhelmine-von-Bayreuth-Preises sein. Die von der Stadt Bayreuth gestiftete Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert. Sie wird im jährlichen Rhythmus an Personen oder Gruppen verliehen, die sich auf kulturellem, sozialem, politischem oder wissenschaftlichem Gebiet international um die kritische Reflexion gemeinsamer Wertvorstellungen und die interkulturelle Verständigung verdient gemacht haben. "Bayreuth ist ein Ort sein, an dem interkulturell gearbeitet und gedacht wird", so Oberbürgermeister Dr. Hohl. Der Wilhelmine-von-Bayreuth-Preis soll helfen, derartige Initiativen überregional bekannt zu machen.

Der Preis ist nach der Bayreuther Markgräfin Wilhelmine (1709 - 1758) benannt. Die Lieblingsschwester Friedrichs des Großen bescherte Bayreuth ein Ensemble von Gebäuden und Parks, das europaweit einzigartig ist und aus dem das Markgräfliche Opernhaus besonders hervorsticht. Mit ihm bewirbt sich Bayreuth derzeit aussichtsreich um die Aufnahme ins UNESCO-Welterbe. 1731 wurde Wilhelmine mit dem Erbprinzen Friedrich von Bayreuth verheiratet. Die Markgräfin widmete sich intensiv der Kunst und schuf sich einen Musenhof, der europaweit ausstrahlte und die bedeutendsten Kunstschaffenden ihrer Zeit in Bayreuth versammelte. Wilhelmine starb am 14. Oktober 1758 im Neuen Schloss in Bayreuth und wurde in der Schlosskirche beigesetzt.

zurück zur Übersicht


Zum Anfang der Seite springen

www.bayreuth.de ist das Internetangebot der Stadt Bayreuth. copyright © 2013
| | Zurück zur Layoutfunktion