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Neues Sprachförderprojekt für Schüler mit Migrationshintergrund

Sprachkenntnisse sind der Schlüssel zum schulischen Erfolg - Neues Angeot für Schüler weiterführender Schulen

14.05.12

Ausreichend gute Kenntnis der deutschen Sprache sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Eingliederung von Menschen mit Migrationshintergrund. Die staatlichen Fördermaßnahmen reichen hierfür aber oftmals nicht aus. Umfragen bei Bayreuther Schulen haben ergeben, dass immer noch viele Schüler mit Migrationhintergrund erhebliche Defizite in der deutschen Sprache haben. Deshalb sind zusätzliche Angebote vor Ort unverzichtbar. In Zusammenarbeit mit dem Bayreuther Institut für internationale Kommunikation und auswärtige Kulturarbeit (IIK) hat das Amt für Integration der Stadt Bayreuth daher ein neues Sprachförderprojekt für Migrantenkinder entwickelt, die Realschulen, Gymnasien beziehungsweise die Fachober- oder die Berufsoberschule besuchen.

Mit dem neuen Projekt wurden die Sprachangebote im schulischen Bereich gezielt erweitert. Denn der schulische Erfolg und damit auch die berufliche Zukunft hängen entscheidend davon ab, dass Kinder mit Migrationshintergrund die deutsche Sprache nicht nur mündlich, sondern auch schriftlich in ausreichendem Maß beherrschen.

Gerade Schüler mit Migrationshintergrund, die unter anderem im Rahmen des Familiennachzugs einreisen, können aufgrund von mangelhaften Kenntnissen der deutscher Sprache in den Realschulen, Gymnasien, der Fach- und Berufsoberschule dem Unterricht nicht folgen, obwohl sie bereits im Heimatland die Qualifikation für die Schulen erhalten haben beziehungsweise weiterführende Schulen besuchten. Daher wurden diese weiterführenden Schulen in die Konzeptarbeit an dem Sprachförderprojekt aufgrund des vom städtischen Integrationsamtes ermittelten Bedarfs mit eingebunden. Finanzielle Unterstützung kam zudem vom Rotary Hilfswerk Bayreuth – Eremitage.

Bereits vor zwei Jahren wurde ebenfalls in Zusammenarbeit mit IIK ein neues Sprachförderprojekt für Schüler der Mittelschule St. Georgen und der Städtischen Wirtschaftsschule entwickelt. Zudem findet seit Februar dieses Jahres einmal wöchentlich am Graf-Münster-Gymnasium Unterricht in deutscher Sprache für Schüler mit Sprachdefiziten des Graf-Münster-Gymnasiums, des Richard-Wagner-Gymnasiums und des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums statt. Als Dozenten fungieren Studierende des Fachgebiets Interkulturelle Germanistik/Deutsch als Fremdsprache der Universität Bayreuth unter der Leitung von Elizabeth Krull, Lehrbeauftragte des Fachgebiets Interkulturelle Germanistik des Instituts für Internationale Kommunikation und auswärtige Kulturarbeit.

Ein besonders nachhaltiger Lernerfolg wird durch die motivierende, abwechslungsreiche Unterrichtsmethodik und -taktik der Lehrkräfte erzielt.

Die Schüler lernen jahrgangsübergreifend und interkulturell gemischt. Die Dozenten beziehen die verschiedenen kulturellen Hintergründe der Teilnehmer bewusst in den Unterricht mit ein. Auf diesem Weg wird nicht nur Deutsch gelernt, sondern es werden auch soziale Fähigkeiten und Kenntnisse im interkulturellen Umgang vermittelt, die weit über einen reinen Sprachunterricht hinaus gehen.

   
 

Hintergrund

Das Institut für Internationale Kommunikation und auswärtige Kulturarbeit (IIK) ist ein interdisziplinäres Forschungs- und Weiterbildungszentrum in Bayreuth.

Täglich finden dort Deutschkurse für alle Niveaustufen statt. Studierende, internationale Wissenschaftler und alle, die die deutsche Sprache schnell und effektiv lernen möchten, sind herzlich willkommen. Ziel der interkulturellen Deutschkurse im IIK Bayreuth ist es, die Schüler zu adäquatem sprachlichem Handeln in der Fremdsprache zu befähigen, das nicht nur grammatisch korrekt, sondern auch kulturell angemessen ist.

Weitere Informationen unter www.iik-bayreuth.de oder telefonisch unter der Nummer (09 21) 75 90 70. 

 
 
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