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Landesgartenschau GmbH hat Arbeit aufgenommen

Neue Gesellschaft informiert über aktuellen Sachstand, Zeitplanung und Zielsetzungen

24.08.12

Das Gelände der Landesgartenschau aus der Vogelperspektive.Die Landesgartenschau Bayreuth 2016 GmbH hat ihre Arbeit aufgenommen, erste Mitarbeiterinnen sind eingestellt, die neue Geschäftsstelle ist seit 1. August bezogen. Die Umsetzung des Siegerentwurfs des Berliner Büros Hahn, Hertling, von Hantelmann GmbH geht in raschen Schritten voran.

Aktueller Sachstand und Akteure

Nachdem die Landesgartenschau Bayreuth 2016 GmbH im März dieses Jahres nach monatelangen Abstimmungsprozessen und Genehmigungsverfahren gegründet werden konnte, hat diese nunmehr die Arbeit aufgenommen. Zurzeit besteht das Kernteam der GmbH aus den beiden Geschäftsführern Dagmar Voß und Ulrich Meyer zu Helligen. Dagmar Voß vertritt die Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschauen mbH und hat ihren Aufgabenschwerpunkt in der Durchführung der Veranstaltung „Landesgartenschau Bayreuth“ im Jahr 2016. Ulrich Meyer zu Helligen ist Leiter des Stadtplanungsamtes Bayreuth und betreut demzufolge schwerpunktmäßig die Herstellung der dauerhaft bleibenden Anlagen, die Investitionen. Die Geschäftsstelle ergänzen Verena Rauh, Sekretariat, und Michaela Brand, Buchhaltung. Unterstützt wird die Landesgartenschau Bayreuth 2016 GmbH durch das Büro plancontext (Berlin), das wesentliche Aufgaben der Projektsteuerung übernimmt.

Mit der Planung für das Kerngelände der Landesgartenschau ist das Büro Hahn, Hertling, von Hantelmann GmbH (Berlin) als 1. Preisträger des 2010/2011 durchgeführten landschaftsplanerischen Wettbewerbs und Sieger des VOF-Verfahrens beauftragt.

Zeitplanung

Aktuell wird schwerpunktmäßig an der Konkretisierung der Planungen gearbeitet; Grundlage bildet dabei das Ergebnis des Wettbewerbs. Der nächste planerische Meilenstein wird die Entwurfsplanung sein, die Ende 2012 vorliegen wird.

Die darauf aufbauenden Aufgaben, wie die Genehmigungsplanung, die Ausführungsplanung sowie die Ausschreibung der einzelnen Bau- und Pflanzmaßnahmen folgen dann im Jahr 2013.

Aufgrund des ambitionierten Zeitplans bis zur Eröffnung der Landesgartenschau im April 2016 sind die ersten Bau- und Pflanzmaßnahmen für die zweite Hälfte 2013 vorgesehen. Die Kernphase Bau und Pflanzung werden die Jahre 2014 und 2015 sein.

Mit den Maßnahmen der Durchführung wie z. B. Erarbeitung eines Ausstellungskonzeptes, Akquise von Ausstellern, Marketing, etc., wird in der zweiten Hälfte 2013 begonnen. Bei den Durchführungsmaßnahmen liegt der zeitliche Schwerpunkt in den Jahren 2014 bis 2016.

Projektgebiet

Das Gelände der Landesgartenschau befindet sich in der Oberen Mainaue, nordöstlich der Innenstadt. Begrenzt wird der künftige „Neue Park“ durch das gerade fertig gestellte Hochwasserbauwerk des Wasserwirtschaftsamtes Hof im Südwesten, die Baugebiete Hammerstatt, St. Georgen und Riedelsgut im Westen, die Eremitagestraße im Norden, die Bundesautobahn A9 im Osten sowie die Kleingärten und die Äußere Badstraße im Süden.

Zielsetzung des Projektes Landesgartenschau

Mit der Anlage eines Neuen Parks im Zuge der Landesgartenschau soll ein Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung geleistet werden. Die Aufwertung des Areals in der Oberen Mainaue hin zu einem Park mit hoher Aufenthalts- und Nutzungsqualität für die Bürgerinnen und Bürger sowie Besucher der Stadt Bayreuth entspricht den städtebaulichen Leitzielen. So ist die Zielsetzung, dort eine attraktive Grünanlage anzulegen, im gesamtstädtischen Flächennutzungsplan bereits seit 1978 verankert und als ein wichtiges Impulsprojekt in das ISEK (Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept) aufgenommen worden.

Der geplante Stadtpark soll dabei eine gezielte Ergänzung zu den hochwertigen, künstlerisch und historisch bedeutsamen Parkanlagen Eremitage und Hofgarten darstellen. Über den neuen Park wird ein Brückenschlag erfolgen und damit eine bessere räumliche Vernetzung zwischen diesen beiden gartenkünstlerisch herausragenden Objekten hergestellt.

Gerade das Thema Verbindung, Vernetzung und Erreichbarkeit wird bei der Konzeptionierung des Neuen Parks eine große Rolle spielen, da die Obere Mainaue eine zentrale Lage im Stadtgebiet aufweist. So werden außenliegende Stadtteile im Norden und Osten über dieses Areal für Fußgänger und Radfahrer an die Innenstadt bestens angebunden.

Des Weiteren grenzt die Obere Mainaue direkt an Stadtteile an, deren aktuelle qualitative und quantitative Ausstattung mit Grünflächen Defizite aufweisen. Zu nennen sind hier insbesondere die Hammerstatt, St. Georgen, das Riedelsgut und die Neue Heimat. Mit dem Projekt Landesgartenschau erhalten die Bewohner dieser Stadtquartiere einen attraktiven Park in direkter fußläufiger Entfernung (Quartierspark). Mit einer neuen Grünanlage, in der die Verbesserung der Aufenthaltsqualität für die Bewohner im besonderen Fokus steht, erfährt das Wohnumfeld eine deutliche Aufwertung und erhöht sich die Standortqualität der Stadtteile im Nordosten des Stadtgebietes Bayreuth.

Aufgrund der Größe von über 50 ha und der Weitläufigkeit des bisher überwiegend landwirtschaftlich genutzten Areals bietet sich die Gelegenheit, verschiedenen Nutzungsansprüchen gerecht zu werden und somit einen attraktiven Stadtpark für alle Bürgerinnen und Bürger Bayreuths zu entwickeln. Nicht nur die stadträumliche Lage und qualitativ hochwertige infrastrukturelle Ausstattung im Umfeld (Sportstätten, Volksfestplatz, Parkplätze), sondern auch die gute Erreichbarkeit für Fußgänger und Radfahrer – hier ist insbesondere die Einbindung des Neuen Parks in den Radelring Bayreuth zu nennen – lassen eine langfristig intensive Inanspruchnahme erwarten.

Der neue „Park-Baustein“ im Gesamtkonzept der Grünanlagen der Stadt soll gerade Erholungs- und Freizeitnutzungen Raum bieten, die in den vorhandenen Parks wegen ihrer inhaltlichen Konzeption, ihrer begrenzten Flächenpotenziale oder spezieller Standortanforderungen keinen Platz finden. Beispiele hierfür sind: neuere Trendsportarten, spezielle Spielplatzkonzepte, Wassersportangebote, Veranstaltungsflächen, Freigelände zum selber Aneignen. So wird ein Park für verschiedenste Erholungs- und Freizeitnutzungen und für alle Generationen entstehen.

Daneben soll und kann mit der Landesgartenschau die ökologische Bedeutung dieses Talraumes gestärkt werden. Dies erfolgt vor allem mit dem ökologischen Umbau des Roten Mains und der Anlage eines naturnahen Auenparks als weiterer bedeutender Baustein der neuen Parkkonzeption. Mit diesen Maßnahmen soll die Funktion dieses Raumes für den Biotopverbund und der Übergang zum nördlichen Landschaftsraum verbessert werden. Des Weiteren sollen die abgeschlossenen infrastrukturellen Großprojekte wie das Hochwasser-Einschöpfbauwerk mit den über 4 Meter hohen Dämmen, sowie die Baumaßnahmen im Zuge des Autobahn-Ausbaus (Lärmschutz, Regenrückhaltebecken) gestalterisch in die Landschaft integriert werden und deren Trennwirkung reduziert werden.

Durch die Entwicklung und Gestaltung des Geländes Obere Mainaue durch die Landesgartenschau kann der traditionell hohe Stellenwert des Themas Grün und Freiflächen in der Stadt Bayreuth – auch als ein wichtiger weicher Standortvorteil – nachhaltig gezielt ergänzt und ausgebaut werden.

Kosten

Nach den bisherigen Schätzungen wird von Gesamtinvestitionskosten von rund 12,5 Mio. € (brutto) ausgegangen, die in einer Höhe von 3,6 Mio. € gefördert werden. Diese investiven Kosten umfassen sowohl Maßnahmen auf dem Kerngelände (z. B. Bau- und Pflanzmaßnahmen im Park, Freizeit- und Sportflächen, Erschließungskosten, Anlage eines Auensees), als auch die sogenannten kleineren flankierenden Maßnahmen im direkten Umfeld (z. B. Verbesserung der Anbindungen an die Innenstadt, zu den angrenzenden Stadtquartieren und in Richtung Eremitage). Mit zunehmender Detaillierung der Planungen können und werden parallel die Kostenangaben genauer kalkuliert werden.

Beim Durchführungshaushalt wird vor dem Hintergrund bisheriger bayerischer Landesgartenschauen von Kosten in Höhe von rd. 8 Mio. € (netto) ausgegangen. Darin enthalten sind die Kosten für die gesamte Organisation, Personal, Marketing, Ausstellungen und Veranstaltungen. Die Finanzierung erfolgt weitestgehend durch Einnahmen aus Eintrittsgeldern, Verpachtung, Sponsoren und Spenden.

   
 

Kontakt:
Ulrich Meyer zu Helligen
Dagmar Voß
Landesgartenschau Bayreuth 2016 GmbH
Luitpoldplatz 3, 5. OG
95444 Bayreuth

Tel: 09 21/15 13 90 0
Fax: 09 21/15 13 90 30

www.landesgartenschau.bayreuth.de

 
 
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