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"Bayreuth'a hosgeldiniz – willkommen in Bayreuth"

Ausstellungsprojekt zum 50-jährigen Anwerbeabkommen der Bundesrepublik mit der Türkei

07.09.12

„Bayreuth'a hoşgeldiniz – willkommen in Bayreuth“ lautet der Titel einer Ausstellung zum 50-jährigen Anwerbeabkommen der Bundesrepublik Deutschland mit der Türkei. Sie wird ab Freitag, 7. September, in der Galerie des RW21 (Richard-Wagner-Straße 21) gezeigt. Veranstalter sind das Amt für Integration der Stadt Bayreuth und das Projektbüro für Frieden und Interkultur der Stadt Augsburg. Die Ausstellung ist bis zum 29. September zu sehen und wird im Rahmen der Interkulturellen Wochen in Bayreuth gezeigt.

„Bayreuth'a hoşgeldiniz“ ist ein mehrdimensionales Ausstellungsprojekt, das das Themenfeld 50 Jahre türkische Migration nach Deutschland auf künstlerisch differenzierte Weise dem Besucher zugänglich zu machen sucht. Die Ausstellung besteht aus mehreren sich geschlossenen Teilen, die auf der Basis originaler Materialien inhaltliche Querverbindungen herstellen und 50 Jahre deutsch-türkische Migrationsgeschichte bildstark reflektieren.

Ein wesentliches Ziel der Schau besteht darin, den Stellenwert subjektiver Erfahrungen im Zusammenhang mit Zuwanderung für das kollektive Gedächtnis unserer Stadt bewusst zu machen. Damit sollen erste wichtige Impulse für die vertiefte und weitergehende Auseinandersetzung mit dem Thema „Migrationsgeschichte“ gesetzt werden. „Bayreuth'a hoşgeldiniz“ zeigt in fünf Themenfeldern die verschiedenen Stationen der türkischen Arbeitsmigranten auf ihrem Weg in die deutsche Gesellschaft.

Teil eins der Ausstellung dokumentiert die Ankunft der ersten türkischen Gastarbeiter in Deutschland. Ausgehend von den zentralen Ankunftsbahnhöfen München und Frankfurt wurden sie ihren Einsatz- und Wohnorten zugewiesen. In einem Teil geht es um das Thema Wohnen: Überbelegung, Enge und mangelhafte hygienische Zustände – die Wohnsituation in den dortigen Baracken und Wohnheimen war häufig mit großen Entbehrungen verbunden.

Teil drei widmet sich dem Lebensmittelpunkt der Gastarbeiter. Den bildete anfänglich uneingeschränkt ihr Arbeitsplatz. Aufgrund fehlender Sprachkenntnisse war der Arbeitsalltag zunächst schwierig, doch auch trotz weniger deutscher Worte wuchs das gegenseitige Verständnis zwischen deutschen und türkischen Arbeitern schnell. In Teil vier dreht sich alles ums Thema Freizeit: Türkische Fußballmannschaften, Cafés, Gebetsräume – mit der allmählichen Eingewöhnung in Deutschland wuchs auch der Stellenwert von Freizeitmöglichkeiten und sozialen Aktivitäten.

Der letzte Teil der Ausstellung schließlich zeichnet den Übergang von der ersten zur zweiten Generation türkischer Mitbürger und damit einen wesentlichen Schritt in einer bis heute währenden Entwicklung nach: Sie zeigt die Kinder der Gastarbeiter in Kindergärten und Schulen.

Die Ausstellung wurde vom Projektbüro für Frieden und Interkultur der Stadt Augsburg zur Verfügung gestellt. In Bayreuth ergänzen Exponate der türkischen Gemeinde und der deutsch-türkischen Gesellschaft das Konzept. Beendet wird sie am Samstag, 29. September, um 11 Uhr im Rahmen einer Finissage mit Vortrag, für die das Iwalewahaus der Universität Bayreuth und die Stadt Bayreuth verantwortlich zeichnen. Die Kulturwissenschaftlerin Felicia Sparacio spricht zum Thema „Vom Gastarbeiter zum Rentner mit Migrationshintergrund. Die erste türkische Einwanderergeneration“.

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