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Neues Sprachförderprojekt in Kindertagesstätten

Studenten und pensionierte Lehrer unterrichten Migrantenkinder

28.09.12

„Sprache ist der Schlüssel zur Welt“, diese Feststellung Wilhelms von Humboldt hat auch knapp 180 Jahre nach seinem Tod Bestand. Heute mehr denn je, denn gute Kenntnisse der deutschen Sprache sind Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration sowie den Aufbau einer beruflichen Existenz von Menschen mit Migrationshintergrund. Vielen gut integrierten Kindern und Jugendlichen steht jedoch eine große Zahl junger Menschen in Kindertagesstätten gegenüber, die aufgrund sprachlicher Defizite nicht oder nur bedingt schulfähig sind. Ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Bayreuth, des Diakonischen Werks, sowie der Paukkammer und des Rotary Clubs Bayreuth-Eremitage soll hier ansetzen und Unterstützungsarbeit leisten.  

Im Bild von links nach rechts: Monika Dahms (Leiterin Kita Herzogmühle), Maria Salosnig (Leiterin Kita Munckerstraße), Alexandra Röthlingshöfer (Abteilungsleiterin Kinder- und Jugendhilfe, Diakonie Bayreuth), Stephan Jöris (Präsident Rotary Club Bayreuth-Eremitage), Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe, Horst Tittlbach (Projektpate, Rotary Club Bayreuth-Eremitage), Gerhard Eggert (städt. Integrationsbeauftragter), Kerstin Plischke (Leiterin der Paukkammer) und Dieter Funk (pensionierter Lehrer). Vorn im Bild mit Kindern: Ehrenamtliche Lehrerin Tina Christiansen.

Im Bild von links nach rechts: Monika Dahms (Leiterin Kita Herzogmühle), Maria Salosnig (Leiterin Kita Munckerstraße), Alexandra Röthlingshöfer (Abteilungsleiterin Kinder- und Jugendhilfe, Diakonie Bayreuth), Stephan Jöris (Präsident Rotary Club Bayreuth-Eremitage), Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe, Horst Tittlbach (Projektpate, Rotary Club Bayreuth-Eremitage), Gerhard Eggert (städt. Integrationsbeauftragter), Kerstin Plischke (Leiterin der Paukkammer) und Dieter Funk (pensionierter Lehrer). Vorn im Bild mit Kindern: Ehrenamtliche Lehrerin Tina Christiansen.

65 Prozent der Bayreuther Kinder mit Migrationshintergrund haben Sprachdefizite auf verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichster Ausprägung aufzuweisen: Während sich einige mündlich wie schriftlich nur mangelhaft in der deutschen Sprache ausdrücken und verständigen können, bestehen bei anderen wiederum erheblich Defizite in der Lese- und Textverständniskompetenz.

Die Bundesregierung hat die teils prekäre Situation bei der frühkindlichen Erziehung von Migrantenkindern erkannt und zusätzliche Sprachberater für Kindertagesstätten beschlossen. Jedoch reichen diese Maßnahmen – auch an Bayreuther Kitas – bei Weitem nicht aus. Die Stadt Bayreuth ist im Rahmen ihrer Integrationspolitik bestrebt, Sprachkompetenz für Migrantenkinder sowohl in Kindertagesstätten als auch in Schulen sowie im Bereich der Erwachsenenbildung weiter zu verbessern.

Unabhängig der staatlichen Förderangebote wurden in den letzten Jahren an ausgewählten Bayreuther Schulen zusätzliche Sprachprojekte realisiert. Diese Bemühungen wurden bereits in der Vergangenheit maßgeblich durch die finanzielle Unterstützung des Rotary Clubs Bayreuth-Eremitage ermöglicht.

Sprachförderung und Spracherweiterung

Um dieses Angebot zu ergänzen und weiter auszubauen, hat der Rotary Club Bayreuth-Eremitage in Kooperation mit dem Diakonischen Werk und der Paukkammer ein neues Sprachförderprojekt für Bayreuther Kindertagesstätten auf den Weg gebracht. Studenten der Universität Bayreuth und pensionierte Lehrer von Bayreuther Schulen haben sich bereit erklärt, ehrenamtlich ein- bis zweimal wöchentlich für Migrantenkinder mit Sprachdefiziten Nachhilfeunterricht an den Standorten Munckerstraße und Herzogmühle zu erteilen. Zudem hat der Rotary Club für das neue Sprachförderprojekt eine finanzielle Unterstützung zugesagt und übernimmt die Kosten für die ersten Kurse.

Das Sprachförderprojekt, das im Juni 2012 zunächst im Kinderhaus Munckerstraße startete, laufe inzwischen sehr erfolgreich, wie Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe anlässlich eines ersten Zwischenberichts bei einem Termin mit Vertretern der beteiligten Organisationen feststellte. Horst Tittlbach, Pate des Förderprojekts vom Rotary Club, betonte, dass das Projekt einen entscheidenden Beitrag zur Chancengleichheit in Schule und Beruf leiste.

Seit September läuft auf Initiative des Rotary Clubs Bayreuth-Eremitage in der Kindertagesstätte Herzogmühle ein weiterer Kurs für Gruppenunterricht. Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe stellte eine Erweiterung, sowohl in der Munckerstraße als auch in der Kindertagesstätte Herzogmühle, in Aussicht. Voraussetzung sei allerdings, dass sich weitere Ehrenamtliche zur Erfüllung dieser wichtigen Aufgaben finden lassen. Gemeinschaftlich riefen daher alle Beteiligten potentielle Ehrenamtliche zur Unterstützung auf. Interessierte können sich im Amt für Integration im Rathaus II, Dr. Franz-Straße 6, über Einsatzgebiete informieren. Ansprechpartner ist Integrationsbeauftragter Gerhard Eggert, Telefon: (09 21) 25-11 19.

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