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Erlebnisausstellung "Grenzen erleben" vom 20. bis 24. Februar

Schau spricht vor allem die nicht betroffene Allgemeinbevölkerung an

18.02.13

Plakat zur Ausstellung, Foto: lassedesignen/fotolia.com

Vom 20. bis 24. Februar findet die Erlebnisausstellung „Grenzen erleben“ zum Thema Depression und Psychose in den Räumen der vhs im RW 21, Richard-Wagner-Straße 21, statt. Zu besichtigen ist die Ausstellung jeweils von 10 bis 19 Uhr. Veranstaltet wird die Erlebnisausstellung von einer Projektgruppe des Behindertenbeirates der Stadt Bayreuth, bestehend aus dem Arbeitskreis Geistige Behinderung und Psychische Erkrankung. Die Schirmherrschaft der Ausstellung hat Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe inne.

Nach Statistiken der Weltgesundheitsorganisation (WHO) leiden mindestens 4 Millionen Menschen in Deutschland an einer behandlungsbedürftigen Depression. Die Ausstellung „Grenzen erleben“ macht die Symptomatik der beiden psychischen Erkrankungen Depression und Psychose nachvollziehbar und mit den eigenen Sinnen erlebbar. Der Erlebnisaspekt ist das Besondere dieser Ausstellung. Der Besucher geht wichtigen Fragen nach, beispielsweise der, wie sich jemand fühlt, der an einer Depression erkrankt ist.

Im Mittelpunkt des mit dem Antistigma-Förderpreis 2008 ausgezeichneten Ausstellungsprojekts stehen zwei Erlebnisräume, in denen Depressionen und Psychosen durch mechanische, akustische und visuelle Elemente erlebbar gemacht werden. Die interaktive Ausstellung ermöglicht es den Ausstellungsbesuchern Einschränkungen, welche mit einer solchen Erkrankung einhergehen, nachzuvollziehen.
Durch Information über die Erkrankung wird der psychischen Erkrankung ihr Schrecken genommen. Berührungsängste und Barrieren im Kopf werden abgebaut. Die Ausstellung „Grenzen erleben“ schafft Foren, sich aktiv mit den Themen der Betroffenen auseinandersetzen zu können. Der Grundsatz Verstehen nicht Verurteilen und Vorbeugen statt Heilen steht im Mittelpunkt.

Umfangreiches Rahmenprogramm

Die Ausstellung wird von Fachkräften betreut, damit bei spezifischen Fragen oder in Krisensituationen Ansprech-partner zur Verfügung stehen. Die Ausstellung ist für „Nicht-Betroffene“ konzipiert, um einen Einblick in die Welt von psychisch kranken Menschen zu bekommen. Begleitet wird die Ausstellung durch ein breit angelegtes Rahmenprogramm wie zum Beispiel mit Informationstafeln, einem themen-bezogenen Film, kreativ-interaktiven Workshops oder einer Bilderausstellung aus der Kunsttherapie der IDA-Gruppe der Diakonie Bayreuth.

Die Workshops beginnen am Mittwoch, 20. Februar, um 16 mit dem einstündigen Workshop „Wer bin ich?“, der am Sonntag, 24. Februar, von 16 bis 17 Uhr noch einmal stattfindet. Am Donnerstag, 21. Februar, und am Samstag, 23. Februar, jeweils ab 16 Uhr, lautet der Titel eines Workshops „Farbinteraktion“. Der Workshop „Klangreise“ findet am Freitag, 22. Februar, um 16 Uhr, sowie am Samstag, 23. Februar, und Sonntag, 24. Februar, jeweils um 14.30 Uhr, statt. Die Anmeldung erfolgt jeweils vor Ort.

Für Gruppen und Schulklassen (erst ab 9. Klasse!) besteht die Möglichkeit, die Ausstellung zwischen dem 20. und 24. Februar bereits ab 8.30 Uhr zu besuchen. Für Gruppen ist eine Anmeldung erforderlich, welche über Tel. 09 21/25-1325 oder per E-Mail an nancy.kamprad@stadt.bayreuth.de erbeten wird.

Gefördert wird das Projekt u.a. von der Oberfrankenstiftung und der Regionalen Fördergemeinschaft der Krankenkassen - Runder Tisch Coburg.

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