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Bayreuther Feuerwehrmänner messen sich bei Wettkämpfen

Zwei Feuerwehrleute der Ständigen Wache nutzen Wettkampf-Erfahrungen für ihren beruflichen Alltag

25.02.13

  
 Matthias Skapczyk (links) und Matthias Nastvogel (rechts) bei
 einem Wettkampf.
 
Im Januar dieses Jahres fand in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) die 4. Internationale Firefit-Challenge statt. Mit dabei war Feuerwehrmann Matthias Nastvogel von der Ständigen Wache Bayreuth, der gemeinsam mit seinem Kollegen Matthias Skapczyk die Gruppe "TFA Team Bayreuth – Frankenfighter" ins Leben gerufen hat.

Dubai im Januar: 24 Grad Celsius und 2 Minuten und ein paar Sekunden, die einem das letzte Bisschen körperlicher Kraft abverlangen – mittendrin Matthias Nastvogel, der im normalen Leben bei der Bayreuther Feuerwehr arbeitet. Während der Firefit-Challenge am Persischen Golf, einem internationalen Wettkampf, trat er in mehreren Disziplinen gegen Kollegen aus aller Welt an.

Es galt, mit einem knapp 20 Kilogramm schweren Schlauchpaket die Stufen eines 12 Meter hohen Treppenturms zu erklimmen. Oben angekommen, musste ein weiteres über 20 Kilogramm schweres Schlauchpaket auf den Turm hochgezogen werden. Anschließend ging es die Treppen wieder hinunter - für jede ausgelassene Stufe wurden Strafpunkte berechnet. Als nächstes wartete dann ein 42 Meter langer Slalomkurs auf die Teilnehmer, bei dem ein mit Wasser gefüllter Schlauch aufzunehmen und nach vorne zu ziehen war. Mit dem laufenden Wasserschlauch wurde dann ein Metallschild zu Fall gebracht. Zu guter Letzt hieß es schließlich für die zwei gegeneinander antretenden Teilnehmer, einen 80 kg schweren Dummy 30 Meter zu ziehen.

Hobby stärkt im beruflichen Alltag

Der Durchlauf findet bei derartigen Challenges in kompletter Einsatzkleidung, inklusive angeschlossenem Atemschutzgerät, statt. "Es erfordert viel Energie, als ob man durch einen Strohhalm Luft holen müsste", so der 28-jährige Bayreuther Feuerwehrmann, der solche Strapazen bereitwillig auf sich nimmt. In Dubai absolvierte er seinen Lauf souverän, bis ihm kurz vor dem Ziel sein 80 Kilogramm schwerer Dummy aus den mittlerweile tauben Händen glitt. Das kostete den Franken zehn Sekunden und damit auch drei wertvolle Platzierungen in der Endauswertung. Das Ergebnis kann sich dennoch sehen lassen: Von insgesamt 38 Teilnehmern erreichte Nastvogel einen hervorragenden achten Platz.

Mit seinem Kollegen Matthias Skapczyk, ebenfalls von der Feuerwehr Bayreuth, hat Nastvogel vor etwa zwei Jahren das "TFA Team Bayreuth – Frankenfighter" gegründet. Die Feuerwehrsportgruppe nimmt regelmäßig an internationalen Wettkämpfen in ganz Deutschland teil. Die Männer sehen ihren Beruf bei der städtischen Feuerwehr nicht nur als Arbeit, sondern ebenso als sportliches Hobby, welches sich auch in ihrer Freizeitgestaltung wieder findet. Die nächste Herausforderung erwartet sie Anfang März in Basel.

"Durch die zusätzliche Trainingseinheiten sitzen die Bewegungsabläufe"

Die Wettbewerbe sind extrem anstrengend. Nicht selten müssen Teilnehmer wegen Zusammenbrüchen abbrechen. Auf die Frage, weshalb man sich dieser Tortur überhaupt freiwillig stellt, antwortet Nastvogel: "Als ich vor ein paar Jahren einen Treppenlauf von Feuerwehrmännern gesehen habe, war mir klar, dass ich das auch machen möchte. Dieser Extrem-Sport hat mich sofort fasziniert!"

Skapczyk, Vater dreier Töchter, sagt, dass die Wettkämpfe und die Vorbereitung nicht nur eine Abwechslung zum Alltag bieten und ihn seine eigenen Grenzen spüren lassen. Sie halten ihn auch fit für seinen Beruf: "Durch die zusätzlichen Trainingseinheiten sitzen die Bewegungsabläufe." Außerdem könnten sich die Beiden durch ihre körperliche Fitness besser auf den Job konzentrieren, die Belastung sei folglich nicht so groß. "Wir gehen vier bis fünf mal pro Woche trainieren", erklärt Skapczyk, nur so sei das hohe Konditionsniveau zu halten. Auf dem Programm stehen dabei Krafttraining, Bergläufe und spezielle Feuerwehrübungen.

Unter den Mitstreitern herrscht bei diesen Treffs kollegialer Austausch, man gibt sich Tipps, man hilft sich. "Die Wettbewerbe sind mittlerweile wie ein Familientreffen für uns. Man unterstützt sich gegenseitig und spornt sich zu besseren Leitungen an", so die Bayreuther Extremsportler. Dieses Gemeinschaftsgefühl sei typisch für das Berufsfeld der Feuerwehr. Auch die Wettbewerbe sind auf Teamarbeit ausgelegt: In vielen der Disziplinen wie dem Treppenlauf müsse man zu zweit als Team am Start antreten. Hier läuft man in kompletter Montur und angeschlossenem Atemschutz-gerät Treppenhäuser mit bis zu 1000 Stufen bzw. 50 Stockwerken hinauf.

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