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Kuratorium liefert zahlreiche Denkanstöße für Wagner-Museumsprojekt

Zweite Sitzung des Gremiums beschäftigt sich mit inhaltlicher und gestalterischer Konzeption des künftigen Museums

17.04.13

Bei seiner zweiten Sitzung beschäftigte sich das im Februar gegründete Kuratorium für das Wahnfried-Museumsprojekt unter der Leitung seines Vorsitzenden Dr. Michael Henker insbesondere mit der inhaltlichen und gestalterischen Konzeption des künftigen Wagner-Museums. Die einzelnen Abteilungen wurden in einem virtuellen Gesamtrundgang vorgestellt und mit dem Expertengremium diskutiert.

Bei der Zusammenkunft im Siegfriedhaus – einem der drei Häuser des zukünftigen Richard Wagner Museums – stellte Markus Betz vom Büro hg merz, das sich derzeit in der Entwurfsgestaltung für das Museum befindet, die Ausstellungsgestaltung vor. Parallel dazu präsentierte Oliver Zeidler vom Projektteam des Richard Wagner Museums anhand eines Ausstellungsdrehbuchs die inhaltliche Komponente. So soll das bisherige Museum im Haus Wahnfried zu Leben und Werk des Komponisten informieren, die Räume im Siegfriedhaus sollen die Rezeption und Ideologiegeschichte beleuchten, im Neubau schließlich geht es um die Festspiele und die Aufführungsgeschichte. Dort werden sich im Foyer auch die Kasse, der Shop und ein Café befinden.

Das Büro hg merz geht in seiner Konzeption von einem mündigen Besucher aus, der sich frei durch die thematisch gegliederten drei Museumsbereiche bewegt. Ein mehrsprachiger Audioguide wird ihm an die Hand gegeben und soll ihn auch über Aspekte informieren, die im Museum nicht ausführlich aufbereitet werden können. Da das Haus Wahnfried als einziges der Gebäude aus der Zeit Richard Wagners stammt, waren sich Museumsgestalter und Kuratorium einig, hier besonderen Wert auf Authentizität und Atmosphäre der Räume im Erdgeschoss zu legen. Verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten wie der Einsatz von Projektionen wurden von den Experten konstruktiv diskutiert. Sofern noch vorhanden, setzt man in diesem authentischen Teil des künftigen Museums auf historisches Interieur.

Während im bisherigen Museum eine große Anzahl an Objekten gezeigt wurde, müsse nun eine deutliche Schärfung bei deren Auswahl erfolgen, war man sich im Kuratorium einig. Umsetzungsvorschläge gab es zuhauf: Besondere Blickfänge sollen den Besucher anziehen, Audioelemente werden zum Einsatz kommen. Dennoch sollen Einblicke in das Leben des Komponisten beispielsweise durch die Präsentation alltäglicher Gegenstände nicht zu kurz kommen.

Ein weiterer Schwerpunkt soll auf einer Geschossebene auf die Biografie Wagners gelegt werden. Wichtig sei hier, so die Kuratoriumsmitglieder, prägende Strömungen wie die Deutsche Revolution von 1848/49, die Romantik oder die damalige Musikbewegung mit in die Gestaltung zu integrieren. Besonders bedeutend sei darüber hinaus ein ausgeklügeltes Raum-Ton-Konzept, an dessen Erstellung noch gearbeitet wird.

Im Siegfriedhaus, einem Bau aus den 1930er Jahren, kommen die Aspekte Antisemitismus und Ideologie in Bezug zu Wagner zur Sprache. Hier komme es auf eine genaue Kontextualisierung der Thematik an.

Das Projektteam und Büro hg merz werden nun Anregungen der Kuratoriumsmitglieder in das Gesamtkonzept einarbeiten. Das Gremium selbst trifft sich bereits im Juni wieder, um weitere Aspekte rund um das künftige Richard Wagner Museum zu vertiefen.

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