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Gleichstrom-Passage: Stadt hat Bedenken frühzeitig geltend gemacht

OB Merk-Erbe: "Alternativtrasse über Bayreuther Stadtgebiet wäre absolut inakzeptabel"

13.02.14

Die Stadt Bayreuth hat mit Blick auf die Planungen einer Gleichstrom-Passage Süd-Ost bereits frühzeitig ihre erheblichen Bedenken bezüglich eines Trassenverlaufs über Bayreuther Stadtgebiet artikuliert. Darüber hinaus befindet sich die Stadt seit geraumer Zeit im steten Austausch sowohl mit dem Netzbetreiber Amprion als auch mit dem Landkreis Bayreuth. Hierauf verweist Oberbürgermeistern Brigitte Merk-Erbe in einer Pressemitteilung.

Bereits Anfang November vergangenen Jahres und damit deutlich vor Beginn der offiziellen Genehmigungsverfahren habe sie sich in dieser Angelegenheit persönlich an die Bundesnetzagentur und das Unternehmen Amprion gewandt. Als oberfränkisches Oberzentrum verfüge Bayreuth über eine besonders hohe Bevölkerungsdichte. "Die Bayreuther Bürgerinnen und Bürger sind in höchstem Maße für elektrische Leitungstrassen und Gefährdungspotenziale durch elektrische Spannung sensibilisiert", so Merk-Erbe. Die Solidarität der Stadt gehöre daher auch dem Landkreis und den von den derzeitigen Planungen betroffenen Landkreisgemeinden in ihrem politischen Kampf gegen die geplante Gleichstrompassage.

Die aktuell vom Netzbetreiber Amprion favorisierte Vorzugstrasse tangiert das Bayreuther Stadtgebiet nicht. Nach wie vor steht aber eine alternative Trassenführung im Raum, die die Stadtteile Seulbitz und Wolfsbach streifen würde. Die Stadt wird im Zuge der weiteren Genehmigungsverfahren zu dieser Alternativtrasse eine Stellungnahme erarbeiten, die vom Stadtratsplenum zu beschließen sein wird. "Es ist völlig klar, dass eine solche Trassenführung für Bayreuth absolut inakzeptabel wäre", so die Oberbürgermeisterin. Die touristische Entwicklung in unmittelbarer Nähe zur Lohengrin Therme, zum Bayreuther Golfplatz und zum Naherholungsgebiet Oschenberg, aber auch die weitere Siedlungsentwicklung im Stadtteil Wolfsbach wären hierdurch massiv negativ beeinflusst. Die Stadt werde daher alle ihr rechtlich wie politisch zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ausschöpfen, um eine solche Trassenführung zu verhindern.

Vor diesem Hintergrund seien sich Stadt und Landkreis in ihrer ablehnenden Einschätzung der vorgelegten Planungen für eine Gleichstromtrasse Süd-Ost völlig einig. Dies gelte auch für die Forderung an Bundesregierung und Bundesnetzagentur, die notwendigen gesetzlichen Grundlagen für eine Erdverkabelung zu schaffen, sollte der Netzbetreiber Amprion an seinen Plänen festhalten.

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