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Neugestaltung Haus Wahnfried

Haus WahnfriedDas Richard Wagner Museum Bayreuth in Haus Wahnfried wird voraussichtlich bis zu Festspielsaison 2015 einer umfassenden Sanierung und Neugestaltung unterzogen, die auch den Bau eines neuen Museumsgebäudes beinhaltet. Umgesetzt wird der Entwurf des Berliner Architektenbüros Staab, 1. Preisträger eines europaweiten Architektenwettbewerbs zur Umgestaltung von Haus Wahnfried, den die Stadt Bayreuth ausgeschrieben hatte.

Mehr als 30 Jahre nach der Eröffnung des Richard Wagner Museums in Haus Wahnfried 1976 ist die Notwendigkeit einer baulichen Sanierung des Hauses und einer umfassenden Neugestaltung des Museums unabweisbar geworden. Haus Wahnfried als Wohnhaus Richard Wagners und seiner Familie wird dabei künftig vor allem in seiner Bedeutung als authentischer Ort von höchstem kulturgeschichtlichen Rang gestärkt und vielfältig erlebbar gemacht werden. Eine attraktive Ausstellungsgestaltung, die Förderung der Wagner-Forschung und die aktive Vermittlung des umfassenden Kulturphänomens Richard Wagner im Rahmen eines zeitgemäßen, besucherorientierten Museumsbetriebs machen zudem einen Museums-Neubau mit ausreichenden Depotflächen zwingend erforderlich.

Der Stiftungsrat der Richard-Wagner-Stiftung als Trägerin des Richard Wagner Museums Bayreuth mit Nationalarchiv und Forschungsstätte hat daher bereits im Mai 2009 für das von der Museumsleitung vorgelegte Nutzungskonzept gestimmt und sich für die Auslobung eines Realisierungswettbewerbs für den erforderlichen Neubau ausgesprochen.

Der Stadtrat Bayreuth hat dem Finanzierungskonzept und dem Bauzeitenplan für das Projekt im Dezember 2011 mit breiter Mehrheit zugestimmt. Ermöglicht wird die Sanierung und Neugestaltung des Richard Wagner Museums letztlich vor allem durch namhafte Zuschüsse von Bund, Freistaat Bayern sowie weiterer öffentlicher Zuschussgeber wie der Oberfrankenstiftung, der Bayerischen Landesstiftung und der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern.

Der mehrfach angepasste Bauzeitenplan sieht den Abschluss der Bauarbeiten, die Einrichtung und Ausstattung des Museums und die Wiedereröffnung bis zur Festspielsaison 2015 vor.      

Richard Wagner Museum: Bauzaun ist nicht gleich Bauzaun!

An einer rund 150 Meter langen Wand wird die Geschichte des Hauses Wahnfried bilderreich dargestellt. Am Ende der Allee können interessierte und neugierige Besucher durch kleine Gucklöcher auf die Baustelle, direkt vor dem Haus Wahnfried, schauen. So können sie dabei sein, wenn die Baugrube für das neue Museumsdepot auf dem Vorplatz ausgehoben wird. Auf dem Rückweg entlang der Allee vermittelt der Bauzaun die Pläne zur Neugestaltung und Erweiterung des Hauses und macht neugierig auf das zukünftige Museum, mit seinen drei Ausstellungsorten, einem Museumsshop und einem Café.

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Europaweiter Wettbewerb

Am 22. März 2010 wurde die europaweite Ausschreibung des Wettbewerbs veröffentlicht. Aus weit über 200 Bewerbungen wurden 25 Teilnehmer ausgewählt, darunter international renommierte Architekturbüros. Letztlich wurden bis Ende August 2010 23 Entwürfe mit den entsprechenden Planunterlagen und Modellen eingereicht. Am 7./8. Oktober 2010 fand die Sitzung des Preisgerichts statt, bei der das Konzept des Berliner Architekturbüros Staab zum Sieger gekürt wurde. Staab hat unter anderem das Neue Museum Nürnberg und das Museum Georg Schäfer in Schweinfurt entworfen.

Das neue Museumsgebäude - eine filigrane Glaskonstruktion - bietet im Erdgeschoss Platz für Wechselausstellungen sowie sonstige Veranstaltungen. Im Untergeschoss, das über Aufzüge und Treppen erreichbar und durch Lichthöfe beleuchtet wird, soll die Dauerausstellung zur Festspielgeschichte Platz finden. Ein großzügiges Foyer mit Museumsshop und ein Café ergänzt das Konzept. Der Kostenrahmen für das Projekt beläuft sich auf rund 16 Millionen Euro.  

So sieht der Entwurf im Einzelnen aus (zum Vergrößern aufs jeweilige Bild klicken):

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Die Preisträger des Wettbewerbs 

1. Preis: Büro Staab Architekten, Berlin
2. Preis: Büro wulf & partner, Stuttgart
3. Preis: Büro Daniel Zajsek, Hamburg
4. Preis: Büro marte.marte architekten, Weiler
5. Preis: Büro David Chipperfield, Berlin

Das Foto zeigt (von links): Tobias Wulf und Christine Eisele von wulf + partner (2. Preis), Volker Staab und Peer Petersen von Staab Architekten (1. Preis), Alexander Schwarz vom Büro David Chipperfield (5. Preis) und Bayreuths damaliger Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl. Preisverleihung

Am 26. Oktober 2010 übergab Bayreuths damaliger Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl die Preise an die Erst-, Zweit- und Fünftplatzierten des Architektenwettbewerbs. Die 3. und 4. Plätze waren verhindert, bekamen demnach ihren Preis zugeschickt. Für den 1. Preis gab es 22.000 Euro, für den 2. Preis 16.000 Euro, für den 3. Preis 10.000 Euro, für den 4. Preis 6.000 Euro und für den 5. Preis 4.000 Euro.    

Weitere Informationen


Homepage des Richard-Wagner-MuseumsMarketing unter dem Motto "wahren.schaffen.erleben."

Das Richard Wagner Museum präsentiert sich neu im Internet:
Als wesentliches Kommunikationsmittel der Marketing- und Fundraisingkampagne zur Neugestaltung bietet die Museums-Website jetzt auf übersichtliche und ansprechende Weise unter www.wagnermuseum.de aktuelle Informationen zum Projekt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der finanziellen Unterstützung des Vorhabens.    

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Infopoint "bau.schau.stelle."
Richard Wagner Museum
Richard-Wagner-Straße 45, 95444 Bayreuth

Tel.: (09 21) 75 72 8 16
E-Mail: info@wagnermuseum.de

Öffnungszeiten:
April 2014 - September 2014
täglich von 10 - 16 Uhr

Bis zur Fertigstellung des Museums übernimmt der Infopoint die Aufgabe, über die Inhalte des künftigen Museums und die Gestaltung des Neubaus sowie den aktuellen Stand der Planungen zu informieren. 

Die Wagner-Grabstätte im Garten von Haus Wahnfried ist weiterhin zugänglich. Die Bibliothek und das Bildarchiv bleiben für Nutzer geöffnet.

 
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