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Hofgarten

Der an das Neue Schloss angrenzende Hofgarten, die „grüne Lunge“ im Stadtzentrum, ist heute eine Erholungslandschaft für jedermann. Doch es war nicht immer so, dass die Bevölkerung die Kastanien- und Eichenalleen, die weiten Rasenflächen mit den alten Baumgruppen und die Kieswege an den stillen Wasserflächen nutzen konnte. Ursprünglich war der Hofgarten nur für den markgräflichen Hof und seine Gäste reserviert; für die breite Öffentlichkeit ist er erst seit 1790 zugänglich.

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Die Anfänge des südöstlich vor der ehemaligen Stadtmauer gelegenen Hofgartens lassen sich bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Zunächst war er ein wesentlich kleinerer, umzäunter Nutz- und Blumengarten. Die künstlerische Gestaltung des Gartens ist erst für die Mitte des 18. Jahrhunderts nachweisbar. Eine der heute noch existierenden Längs-Achsen des Hofgartens diente dem damals sehr beliebten Baille-Maille-Spiel, bei dem eine Kugel mit einem Schläger vorwärts getrieben wird.

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Im Zusammenhang mit dem Bau des Neuen Schlosses wurde der Hofgarten ab 1753 wesentlich erweitert und ausgestaltet. Ein Kanal in L-Form wurde angelegt, an vier Stellen zu Bassins mit einer Insel erweitert: Dieser Kanal ist heute noch die belebende Mitte des Hofgartens. Aus dieser Zeit stammen auch die beiden vom Schlosskomplex ausgehenden Alleen und die teils erhaltenen Statuen mit Figuren aus der antiken Mythologie. Nach 1789 ließ Markgraf Alexander die barocke Gartenkunstanlage mit ihren zahlreichen Beeten, Hecken und Parterren zu einem Landschaftsgarten „im natürlichen Stil“ umgestalten, wie es damals hieß. Das Ziel, den Park zu einem Landschaftsgarten nach englischem Vorbild zu machen, wurde jedoch nie ganz erreicht. So dominieren die aus Kanal, Inseln und Alleen bestehenden barocken Elemente noch heute den Park. Im südlichen Teil des Hofgartens wurde Ende des 18. Jahrhunderts zu Ehren der preussischen Königin Luise ein Monopteros errichtet, ein Rundtempel auf acht Säulen. In den letzten Jahrzehnten stellte man manche barocke Formen wieder her, die im Lauf der Zeit verschwunden waren, etwa das Parterre vor dem südlichen Teil des Neuen Schlosses.

Altes Schloss in der Eremitage; Foto: Bayerische Schlösserverwaltung

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Hofgarten (angrenzend an das Neue Schloss)

Ludwigstraße 21
95444 Bayreuth
0921 75969-0
 
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