Willkommen in der Festspiel- und Universitätsstadt Bayreuth (barrierefreie Version)


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Von der Handelsstraße zur Stadt

Bayreuths GründungsurkundeVor ungefähr 1 000 Jahren sah es in unserer Gegend etwa so aus: An der Stelle, an der das heutige Bayreuth liegt, gab es eine Kreuzung von zwei wichtigen Straßen. Diese waren Handelsstraße, auf denen Kaufleute mit ihren Waren zum Beispiel nach Böhmen reisten, um sie dort zu verkaufen oder neue Waren einzukaufen. An dieser Kreuzung entstanden nach und nach einige kleine Dörfer.

Im 12. Jahrhundert kamen bayerische Grafen nach Franken. Sie heißen Grafen von Dießen-Andechs (später auch Herzöge von Meranien) und hatten die Gegend um Bayreuth schlicht und einfach durch Heirat erworben oder geerbt. Sie beschlossen, auf einem Felshang über dem Roten Main, etwa da, wo heute das Alte Schloss steht, ein sogenanntes "Festes Haus" als Stützpunkt zu bauen.

So eine Festung versprach im Mittelalter immer einen gewissen Schutz vor Feinden, und so siedelten sich um die Burg mehr und mehr Menschen an. Es entstand ein kleiner Ort, dem die Grafen von Andechs den Namen "Baierrute" gaben. Dieser Name bedeutet soviel wie "Rodung der Bayern" und erzählt, dass es bayerische Grafen waren, die das Stadtgebiet gerodet - also bebaubar gemacht haben.

Eine Stadtmauer

Als sich mit der Zeit immer mehr Menschen in Bayreuth ansiedelten, beschloss man, um die Stadt herum eine Stadtmauer zu bauen, die die Bewohner vor feindlichen Angriffen schützen sollte. In dieser Stadtmauer gab es nur zwei große Tore, durch die man in die Stadt gelangen konnte: das "Obere Tor" (ungefähr da, wo heute der Sternplatz ist) und das "Untere Tor" (am unteren Ende der heutigen Unteren Maxtsraße). Außerdem gab es noch das "Mühltürlein", das aber so klein war, dass keine Fuhrwerke hindurch passten. Die Stadttore waren immer gut bewacht. Wer in die Stadt wollte, musste am Stadttor Zoll bezahlen. Der Markt fand in Bayreuth zu dieser Zeit noch wirklich auf dem Markrplatz statt, der entlang der breiten Hauptstraße (heute Maximilianstraße) entstanden war. An die Vergangenheit erinnern heute noch drei kunstvolle historische Brunnen. Einer davon, der mit der "spitzen Gabel" ist der römische Meeresgott Neptun mit seinem Dreizack. In der Mitte des Marktplatzes, etwa da, wo heute der Busbahnhof ist, stand das Rathaus, davor befand sich der Pranger.

Am Pranger stehen

Das Stehen am Pranger war eine mittelalterliche Art der Strafe: Bäcker, die zu kleine Brötchen gebacken hatten, Diebe, aber auch Klatschbasen, die andere in Verruf gebracht hatten, wurden angekettet und dem Gespött der Leute preisgegeben. Das war wahrscheinlich schlimmer, als einige Tage allein in einer Gefängniszelle abzusitzen!

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