Willkommen in der Festspiel- und Universitätsstadt Bayreuth (barrierefreie Version)


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Richard kommt

Der junge Richard Wagner , Wien 1862Ein weiteres Ereignis des 18. Jahrhunderts prägt unsere Stadt bis heute. Der Komponist Richard Wagner kam nach Bayreuth, um hier seine Idee, ein Festspielhaus nur für die Aufführung seiner Opern, zu verwirklichen.

Warum ist aber Wagner ausgerechnet in eine kleine Stadt, wie sie Bayreuth damals war, gegangen? Um diese Frage zu beantworten, muss man ein bisschen mehr über diesen Richard Wagner berichten:

Er wurde am 22. Mai 1813 in Leipzig geboren. Schon sehr früh entdeckte er seine Vorliebe für die Musik und versuchte schon bald, sich seinen Lebensunterhalt mit Musik zu verdienen. Er komponierte und leitete Chöre und Orchester.

Genau wie heute war es auch damals schon nicht einfach, sein Geld als Künstler zu verdienen. So kam es, dass Wagner schon bald Schulden machen musste und ihm seine Gläubiger ständig auf den Fersen waren, um ihr Geld einzutreiben. Als Wagner sich auch noch an Revolutionen beteiligte, wurde er sogar steckbrieflich von der Polizei gesucht. Er floh unter anderem nach Frankreich und in die Schweiz. Dort entstand die Idee der Festspiele. Er wollte in einer kleinen Stadt ein Theater errichten, in dem nur seine Werke aufgeführt werden sollten; zunächst sein "Ring des Nibelungen".

Das Markgräfliche Opernhaus lockt Wagner nach Bayreuth

In einem Lexikon las Wagner kurz darauf vom Markgräflichen Opernhaus in Bayreuth, das Wilhelmine gut 100 Jahr zuvor in unserer Stadt erbauen ließ. Was Wagner vor allem begeisterte, war die Tatsache, dass dieses Theater die damals größte Bühne in Deutschland hatte. Bei der Besichtigung des Opernhauses stellte sich jedoch schon bald heraus, dass es für seine Opern völlig ungeeignet war. Die Stadt Bayreuth gefiel Richard Wagner jedoch, und als ihm das große Gelände auf dem sogenannte "Grünen Hügel" kostenlos als Bauplatz zur Verfügung gestellt wurde, war es beschlossene Sache: Hier würde sich Wagner ein eigenes Festspielhaus ganz nach seinen Vorstellungen bauen.

Villa Wahnfried

Das Festspielhaus1874 war der Bau seines Wohnhauses, der Villa Wahnfried, am Hofgarten festiggstellt, und die Familie konnte ihr erstes eigenes Zuhauses beziehen. Wegen der vielen Scherereien während der Bauphase nannte Wagner sein Wohnhaus spöttisch "Ärgersheim". Erst nach der Einweihung war der endgültige Name für die Künstlervilla gefunden: "Wahnfried". Anstatt der Zeichnung des germanischen Gottes Wotan über dem Eingang wollte Wagner eine Sonnenuhr anbringen lassen. Er erkrannte aber noch rechtzeitig, dass das an der Nordseite sinnlos gewesen wäre.

Wenig später war auch das Festspielhaus vollendet, und am 13. August 1876 um 17 Uhr wurden die ersten Richard-Wagner-Festspiele in Bayreuth eröffnet.

Richard Wagner starb am 13. Februar 1883 in Venedig und wurde am 18. Februar im Hofgarten hinter seinem Wohnhaus bestattet.

Seine Festspiele haben bis heute überlebt. Die Festspiele finden seit 1951 jedes Jahr statt. Sie beginnen meist am 25. Juli und dauern dann bis Ende August. Etwa 30 Aufführungen gibt es in jeder Saison.

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