Stadt Bayreuth

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19.09.2005

Tipps fürs Heizen mit festen Brennstoffen

Mit Beginn der kalten Jahreszeit und der einsetzenden Heizperiode häufen sich bei der Stadt Bayreuth erfahrungsgemäß die Beschwerden über Rauch- und Geruchsbelästigungen. Das städtische Umwelt- und Ordnungsreferat macht deshalb auf Tipps zum umweltgerechten Heizen in Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe aufmerksam.

Beim Verbrennen von lackierten, lasierten, mit Kunststoff beschichteten oder mit Schutzmitteln gegen Pilz- und Schädlingsbefall behandelten Hölzern sowie von Spanplatten werden akut giftige und krebserregende Stoffe wie Salzsäuredämpfe, Dioxine und Furane freigesetzt. Diese Materialien dürfen daher in den üblicherweise zur Gebäudeheizung verwendeten Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe nicht eingesetzt werden. Neben gesundheitlichen Schäden führt das Verbrennen von derartig behandelten Hölzern zu einer nicht selten erheblichen Geruchs- und Rauchbelästigung der Umgebung.

Zum Schutz der Umwelt vor schädlichen Einwirkungen dürfen kleinere Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe mit einer Nennwärmeleistung bis 15 kW nur mit folgenden Brennstoffen beheizt werden: Steinkohlen, nicht pechgebundene Steinkohlebriketts, Braunkohlen, Braunkohlebriketts, Torfbriketts, Brenntorf, Grill-Holzkohle, Grill-Holzkohlenbriketts, naturbelassene Holzstücke einschließlich Scheitholz, Hackschnitzel, Reisig und Zapfen sowie Presslinge aus naturbelassenem Holz in Form von Holzbriketts.

In diesem Zusammenhang weist die Stadt auf die Broschüre „Heizen mit Holz in Kamin und Kachelöfen“ des Bayerischen Landesamtes für Umweltschutz hin, die Tipps für Käufer und Betreiber von Holzöfen für eine umweltfreundliche Beheizung von einzelnen Wohnräumen enthält. Die Broschüre kann auch im Internet unter www.bayern.de/lfu/bestell/index.html heruntergeladen werden.

Sie liegt außerdem beim Amt für Umweltschutz, Neues Rathaus, Luitpoldplatz 13, 4. Stock, Zimmer 414, Tel.: 09 21/25 13 85, aus und kann von interessierten Bürgerinnen und Bürgern jederzeit kostenlos angefordert werden.