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11.10.2013

Über 12.500 Studierende zum Wintersemester 2013/14!

Die Universität Bayreuth meldet neue Höchststände bei den Studierendenzahlen. Aktuell sind insgesamt 12.536 Studierende (Stand 9. Oktober) zum Wintersemester 2013/14 an der Universität Bayreuth immatrikuliert. Das gab die Universität bei einem Pressegespräch bekannt.

Von den 2.772 neuen Studierenden sind 2.116 Ersteinschreibungen, also Studierende, die ihr erstes Hochschulsemester beginnen und von den höheren Semestern liebevoll „Erstis“ genannt werden, und 656 Neueinschreibungen. Neueinschreibungen sind Studierende, die in ihr erstes Fachsemester an der Universität Bayreuth starten und vorher schon in einem anderen Fach studiert haben.
 
Herkunft der Studierenden
Die Herkunft aller Studierenden ist wie folgt: 1.159 (9%) Studierende kommen aus der Stadt Bayreuth, 2.949 (23%) aus Oberfranken und der Oberpfalz, 2.961 (24%) aus Bayern und 4.772 (38%) Studierende kommen aus dem übrigen Bundesgebiet. 773 (6%) ausländische Studierende haben sich an der Universität Bayreuth eingeschrieben, wobei der größte Teil aus China ist (175). Die 12.536 Studierenden werden aktuell von 218 Professoren betreut, was ein gutes Betreuungsverhältnis Professoren – Studierende bedeutet.

Besondere Zuwächse können bei Studierenden der Biologie und der Rechtswissenschaften verzeichnet werden: Die Zahl der BA-Studierenden der Biologie hat sich nahezu verdoppelt. Waren es im Wintersemester 2012/13 noch 97 so sind es jetzt 181 Studierende der Biologie. Die Zahl der Jurastudierenden hat sich von 330 im Wintersemester 2012/13 auf 416 im jetzt startenden Wintersemester erhöht.

Technikwissenschaftliches Zusatzstudium (TeWiZ)
Für Jurastudierende gibt es ab dem Wintersemester 2013/14 auch ein neues und deutschlandweit einzigartiges Studienangebot: Jurastudierende können ein Technikwissenschaftliches Zusatzstudium, kurz TeWiZ, absolvieren. Die Universität Bayreuth reagiert damit auf die Herausforderungen der globalisierten Industriegesellschaft. Jurastudierenden werden Fachkenntnisse und praxisrelevante Kompetenzen in den Ingenieurwissenschaften vermittelt; durch diese besondere Qualifikation empfehlen sie sich als ideale Juristen insbesondere für Technologieunternehmen.

University of Bayreuth Graduate School
Die Hochschulleitung wird den wissenschaftlichen Nachwuchs künftig noch mehr und nachhaltig fördern: im Mai 2013 wurde die University of Bayreuth Graduate School als eine zentrale Einrichtung der Universität Bayreuth eröffnet. Promotionen sind einer der wichtigsten Aspekte der Forschungsaktivitäten an der Universität Bayreuth. Die Promovierenden haben einen Vertreter mit beratender Stimme im Senat. Die Graduiertenschule soll den wissenschaftlichen Austausch der Promovierenden bereits in der ersten Phase selbstständiger Forschung intensivieren, Qualitätsstandards sichern und weiterentwickeln sowie die über-fachliche Ausbildung mit zusätzlichen Lehr- und Trainingsangeboten unterstützen.

Baugeschehen
Im Mittelpunkt der Berichterstattung über aktuelle Bauprojekte stand die Erweiterung der Mensa für 4,95 Millionen Euro. Durch den Erweiterungsbau werden voraussichtlich bis zum Sommersemester 2014 zusätzliche 270 Essplätze für Studierende und Beschäftigte geschaffen. Somit können 1.700 Mahlzeiten extra pro Tag ausgegeben werden. In der Startphase als bereits genehmigte Maßnahme steht der Neubau des Zentrums für Materialwissenschaften und Werkstofftechnologie (ZMW) und eines Zentrums für Energietechnik (ZET) im Rahmen der TechnologieAllianzOberfranken (TAO). Der Neubau wird 2017 fertig sein und 40,5 Millionen Euro kosten. Um den Gründergeist auf dem Campus weiter zu stärken, soll auf dem sogenannten Zapf-Gelände ein weiteres Gründerzentrum entstehen.

Kooperationen der Universität Bayreuth
Universitätspräsident Professor Dr. Stefan Leible erläuterte während des Pressegespräches auch das Vorhaben, ein Bayerisches Institut für Afrikastudien an der Universität Bayreuth zu etablieren, welches als Kommunikator zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur fungiert. Seit Jahren nehmen die Afrikastudien der Universität Bayreuth eine internationale Spitzenposition ein; die Bayreuther Internationale Graduiertenschule für Afrikastudien (BIGSAS) ist Teil der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder.
Um ihre Forschungsaktivitäten zu bündeln und ein gemeinsames Bayerisches Polymerinstitut in Bayreuth zu errichten, kooperieren die Universitäten Bayreuth, Würzburg und Nürnberg/Erlangen miteinander.

(Quelle: Universität Bayreuth)