Stadt Bayreuth

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29.12.2010

Über sechs Millionen Euro für die Infrastruktur

Wichtige Investitionen der Stadt in Ausbau und Pflege des Straßen-, Rad- und Fußwegenetzes sowie der Abwasserbeseitigung

Straßenbauarbeiten in der BismarckstraßeDie Stadt Bayreuth hat 2010 trotz angespannter Hauhaltslage eine ganze Reihe wichtiger Projekte der Infrastruktur vorangebracht. Über 6,2 Millionen Euro wurden im zu Ende gehenden Jahr in den Ausbau und die Pflege des Straßen-, Rad- und Fußwegenetzes sowie in die Bereiche Abwasserbeseitigung und Hochwasserschutz investiert. Ein Auftragsvolumen, von dem auch viele Firmen der heimischen Baubranche profitieren konnten.

1,67 Millionen Euro hat das städtische Tiefbauamt 2010 in Neubau und Umbaumaßnahmen am Straßen-, Rad- und Fußwegenetz gesteckt. Den mit Abstand größten Brocken mit über 970.000 Euro macht dabei der Ausbau der Bismarckstraße aus, die heuer nicht nur einen komplett neuen Straßenaufbau, sondern auch eine spezielle, Lärm mindernde Asphaltschicht bekommen hat. Weitere 230.000 Euro flossen in Erschließungsmaßnahmen für Wohn- und Gewerbegebiete. 350.000 Euro kosteten Straßenumbauten – Karl-Marx-Straße, St. Georgen und Flugplatzstraße.

Neben den Neubaumaßnahmen lässt sich die Stadt auch den Unterhalt der bestehenden Substanz an Brücken, Straßen, Gehwegen und Plätzen einiges kosten. 716.000 Euro wurden im vergangenen Jahr hierfür aufgewendet: so für die Asphaltierung von acht Straßenzügen, verteilt aufs ganze Stadtgebiet (290.000 Euro), so für die Sanierung von Brückenbauwerken etwa in der Ludwig-Thoma-Straße, am Glasenweiher, in der Bernecker Straße oder am Riedelsberger Weg (161.000 Euro), so für die Instandsetzung und den Umbau von 18 Gehwegen (265.000 Euro).

Investitionen in die Abwasserbeseitigung

Auch der Aus- und Umbau des Bayreuther Kanalnetzes bleibt, wie schon seit geraumer Zeit, ein kostenträchtiger Faktor in der Gesamtschau der städtischen Tiefbauinvestitionen. Hier verschwanden 1,4 Millionen nahezu unbemerkt in weiten Teilen unter der Erde: Über eine Million Euro für Umbaumaßnahmen am städtischen Kanalnetz an elf verschiedenen Brennpunkten im Stadtgebiet, weitere 100.000 Euro für den Bau und die Planung von Regenüberlaufbauwerken und weitere 250.000 Euro für zwei Kanalneubauten am Festspielhaus und im Bereich des Klärwerks. Auch der Hochwasserschutz hat sich mit 790.000 Euro einmal mehr als kostspielige Aufgabe bemerkbar gemacht. Der Einbau einer neuen energieeffizienteren Gasmaschine im Maschinenhaus des Klärwerks schlägt mit 750.000 Euro zu Buche.

Weitere 300.000 Euro flossen in den Ausbau der städtischen Kläranlage und der Mülldeponie Heinersgrund. Und im Zuge der Umsetzung des Programms zur Busbeschleunigung wurden für 448.000 Euro acht Ampelanlagen im Stadtgebiet umgerüstet.

Ebenfalls in Regie des Tiefbauamtes wurden 140.000 Euro in die Erneuerung und Umrüstung von Beleuchtungsanlagen gesteckt – so beispielsweise in der Siegfried-Wagner-Allee, in der Hohlmühlallee, im Sentaweg, der Gagern- oder der Suttnerstraße.

Die Anlagen zur Anstrahlung prägnanter Gebäude der Innenstadt, nämlich des Opernhauses, der Schlosskirche, der Schlossterrassen und des Mühlkanals, wurden mit energiesparenden Strahlern und besserer Ausleuchtung für rund 40.000 Euro saniert beziehungsweise ergänzt.