Stadt Bayreuth

IM FOKUS

ONLINE-TERMINRESERVIERUNG

23.12.2009

Über vier Millionen Euro für die Infrastruktur

Wichtige Investitionen der Stadt in Ausbau und Pflege des Straßen-, Rad- und Fußwegenetzes sowie der Kanalisation

Die Stadt Bayreuth hat 2009 trotz Wirtschaftskrise und deren negativer Auswirkungen auf die öffentlichen Kassen eine ganze Reihe wichtiger Projekte der Infrastruktur vorangebracht. Über 4,2 Millionen Euro wurden im zu Ende gehenden Jahr in den Ausbau und die Pflege des Straßen-, Rad- und Fußwegenetzes sowie in die Kanalisation investiert. Ein Auftragsvolumen, von dem auch viele Firmen der heimischen Baubranche profitieren konnten.

Start für den Hochwasserschutz im Stadtteil Wolfsbach

Rund 0,9 Millionen Euro hat das städtische Tiefbaureferat 2009 in Neubaumaßnahmen für das Straßen-, Rad- und Fußwegenetz gesteckt. Den größten Brocken mit rund 300.000 Euro machen hierbei Erschließungsmaßnahmen für das Gewerbegebiet Oschenberg und für die Wohnbaugebiete Saas “Am Südfriedhof” sowie Hohlmühle aus. Weitere 300.000 Euro kostete der Ausbau der Bernecker Straße und 170.000 Euro flossen in den Umbau der Gemeindeverbindungsstraße Rödensdorf-Gesees sowie in die Begrünung von Goethestraße/Wilhelmsplatz. Optimierungsarbeiten am Rad- und Fußwegenetz sowie die Planung neuer Parkplätze am Festspielhaus standen in diesem Bereich ebenfalls auf der Agenda des Tiefbaureferats.

Neben den Neubaumaßnahmen lässt sich die Stadt auch den Unterhalt der bestehenden Substanz an Brücken, Straßen, Gehwegen und Plätzen einiges kosten. 1,14 Millionen Euro wurden im vergangenen Jahr hierfür aufgewendet: so für Asphaltierungsmaßnahmen in elf Straßenzügen, verteilt aufs ganze Stadtgebiet (530.000 Euro), so für die Sanierung von Brückenbauwerken etwa am Roten Main, am Hohenzollernring oder in der Hindenburgstraße, so für die Instandsetzung von 13 Gehwegen (450.000 Euro).

Investitionen in die Abwasserbeseitigung

Auch der Aus- und Umbau des Bayreuther Kanalnetzes bleibt, wie schon seit geraumer Zeit, ein kostenträchtiger Faktor in der Gesamtschau der städtischen Tiefbauinvestitionen. Hier verschwanden knapp 1,9 Millionen nahezu unbemerkt in weiten Teilen unter der Erde: 605.000 Euro für Umbaumaßnahmen am städtischen Kanalnetz, weitere 620.000 Euro für den Bau von Regenüberlaufbauwerken und weitere 600.000 Euro für Hochwasserschutzmaßnahmen. Besonders erwähnenswert hierbei ist der Baubeginn für das Hochwasserschutzbauwerk im Stadtteil Wolfsbach. Hier entsteht derzeit ein Rückhaltebecken mit einem Speichervolumen von rund 50.000 Kubikmeter.

Ebenfalls in Regie des Tiefbaureferats wurden 178.000 Euro in die Erneuerung und Umrüstung von Beleuchtungsanlagen gesteckt – so am Wilhelmsplatz, an der Preuschwitzer Straße, im Festspielpark oder an den Fußwegen entlang des Mains und von der Birkenstraße zur Heinrich-von-Kleist-Straße. Für 112.000 Euro schließlich wurden mehrere Ampelanlagen im Stadtgebiet optimiert beziehungsweise erneuert.