Stadt Bayreuth

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06.03.2009

Unterstützung beim Thema Eisenbahn

Informationsaustausch im Rathaus: Erwin Huber informierte sich über aktuelle Bayreuther Themen

Zu einem Informationsaustausch im Rathaus konnte Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl jetzt den Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses im Bayerischen Landtag und früheren Finanzminister Erwin Huber begrüßen. Der Oberbürgermeister nutzte die Gelegenheit, um bei zwei zentralen Themen der Bayreuther Stadtentwicklung um Unterstützung aus München zu werben: Der Elektrifizierung der Sachsen-Franken-Magistrale über Bayreuth und dem Erhalt der oberfränkischen Bezirksregierung.

In Begleitung des Bayreuther Landtagsabgeordneten Walter Nadler ließ sich Huber aus erster Hand vom Oberbürgermeister über Themen informieren, die der Stadt Bayreuth derzeit besonders unter den Nägeln brennen. “Ein Verlust der Regierung von Oberfranken wäre für die Stadt fatal”, so Dr. Hohl. Hier gehe es nicht nur um den Erhalt von über 500 Arbeitsplätzen, sondern auch um die Zentralität des Behördenstandorts Bayreuth, seine Funktion als Oberzentrum und eine Politik der kurzen Wege für Oberfranken. Huber betonte vor diesem Hintergrund seine Einschätzung, dass er die Bayerischen Bezirksregierungen insgesamt für unverzichtbar halte.

OB Dr. Hohl: Gute Eisenbahnanbindung ist unverzichtbar

Auch beim Thema Eisenbahnanbindung sicherte der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses im Landtag dem Oberbürgermeister seine Unterstützung zu. Dr. Hohl verwies auf die große Bedeutung, die Bayreuth einer leistungsfähigen Einbindung in den Schienen-Fernverkehr beimesse. “Für die ganze Region ist sie schlicht unverzichtbar.” Umso wichtiger sei eine zumindest stufenweise Elektrifizierung der Sachsen-Franken-Magistrale von Nürnberg nach Hof. Wie bereits berichtet, hat der Stadtrat Bayreuth in seiner jüngsten Sitzung hierzu auch eine Resolution an die Deutsche Bahn AG und die Entscheidungsträger auf Bundes- und Landesebene verabschiedet.

Mit dem geplanten Kongresszentrum, der Konversion der Markgrafenkaserne, der Bewerbung um Aufnahme ins UNESCO-Welterbe und Bayreuths Ambitionen, die Landesgartenschau 2016 auszurichten, benannte OB Dr. Hohl weitere Zukunftsthemen, bei denen die Stadt auf die Unterstützung aus München hoffe.

Erwin Huber wiederum zeigte sich überzeugt, dass die Stadt Bayreuth aufgrund ihrer stark mittelständisch geprägten Struktur auch in der gegenwärtig wirtschaftlich schwierigen Zeit sehr gut aufgestellt sei. Mit Einrichtungen, wie dem Kompetenzzentrum für Neue Materialien in Wolfsbach verfüge die Stadt zudem über Schlüsselkompetenzen in echten Zukunftsbranchen. Diese gelte es auch seitens des Freistaats Bayern dauerhaft zu unterstützen.

Der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses im Landtag Erwin Huber (Mitte) informierte sich im Rathaus bei OB Dr. Hohl (links) über aktuelle Bayreuther Entwicklungsthemen. Begleitet wurde Huber vom Bayreuther Landtagsabgeordneten Walter Nadler.

Der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses im Bayerischen Landtag Erwin Huber (Mitte) informierte sich im Rathaus bei OB Dr. Hohl (links) über aktuelle Bayreuther Entwicklungsthemen. Begleitet wurde Huber vom Bayreuther Landtagsabgeordneten Walter Nadler (rechts).