Stadt Bayreuth

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04.04.2011

Verkehrsstatistik 2010: Zahl der Schulwegunfälle deutlich gesunken

Foto: seedo/pixelio.deDie Anzahl der Verkehrsunfälle im Bayreuther Stadtgebiet ist im vergangenen Jahr gestiegen, die Zahl der Schulwegunfälle hingegen deutlich gesunken.

Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl hat diesen Trend bei einem Pressegespräch im Neuen Rathaus gemeinsam mit dem Verkehrsreferenten der Stadt, Ludolf Tyll, dem Leiter des Straßenverkehrsamtes, Heinz Pfister, und Vertretern der Polizei bei der Präsentation der Verkehrs- und Unfallstatistik für die Stadt Bayreuth 2010 bilanziert.

Im Stadtgebiet Bayreuth sind die Gesamtunfallzahlen im Vergleich von 2009 auf 2010 gestiegen: Insgesamt 2.149 Verkehrsunfälle (2009: 1.988) hat die Polizei im vergangenen Jahr gezählt, 320 davon mit Personenschaden und drei Unfälle, bei denen ein Mensch gestorben ist. Es gab 102 Radfahrunfälle, 34 Fußgängerunfälle und 44 Wildunfälle.

Erfreulich ist, dass die Zahl der Schulwegunfälle im Vergleich zu 2009 deutlich gesunken ist: Lediglich zwei Unfälle wurden hier gezählt, und damit der niedrigste Stand seit 2002. 2009 lag die Zahl noch bei sechs Schulwegunfällen.

Die drei Hauptunfallursachen in der Stadt Bayreuth sind das Rückwärtsfahren (477 Unfälle), nicht eingehaltener beziehungsweise zu kurzer Sicherheitsabstand (413) und die Vorfahrtsverletzung (137).

Unfallschwerpunkt 2010 war die Kreuzung Scheffelstraße/Am Mühlgraben, wo sich insgesamt acht Unfälle ereigneten. Die Straßenzüge, in denen sich die meisten Unfälle abspielen, sind der Hohenzollernring, die Königsallee und die Hindenburgstraße.