Stadt Bayreuth

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11.09.2013

Vertrag für Festspielhaus-Sanierung unterzeichnet

Jetzt ist es offiziell: Im Bayreuther Festspielhaus wurde am heutigen Mittwoch (11.9.2013) die Finanzierungsvereinbarung für die Sanierung des Festspielhauses unterzeichnet.

Die Gesellschafter der Bayreuther Festspiele GmbH und der Bezirk Oberfranken hatten sich bereits im Juli auf eine Kostenaufteilung geeinigt. Insgesamt 30 Millionen Euro sind für den ersten Sanierungsabschnitt erforderlich. Die Kosten werden zu je einem Drittel zwischen Bund, Freistaat Bayern und der Region (Bezirk Oberfranken, Stadt Bayreuth und die Gesellschaft der Freunde von Bayreuth) aufgeteilt.

Für 30 Millionen Euro muss das Bayreuther Festspielhaus in den kommenden Jahren saniert werden.

Für 30 Millionen Euro muss das Bayreuther Festspielhaus in den kommenden Jahren saniert werden.

Das regionale Drittel wird gemäß der Verteilung der Betriebskosten der Festspiele aufgeteilt: Für die Stadt Bayreuth bedeutet dies die Übernahme von vier Neuntel der Kosten, drei Neuntel werden von der Gesellschaft der Freunde von Bayreuth gestemmt, zwei Neuntel vom Bezirk Oberfranken. Sowohl der städtische Anteil als auch der des Bezirks Oberfranken werden zu jeweils 50 Prozent von der Oberfrankenstiftung übernommen. Für die Stadt Bayreuth bedeutet dies letztlich eine Beteiligung in Höhe von 2,22 Millionen Euro.

Zur Vertragsunterzeichnung waren neben Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) und dem Bayerischen Kunstminister Wolfgang Heubisch (FDP) auch Oberfrankens Regierungspräsident Wilhelm Wenning, Bezirkstagspräsident Dr. Günter Denzler, Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe, der Vorstand der Gesellschaft der Freunde von Bayreuth, Dr. Wolfgang Wagner, und Festspielleiterin Katharina Wagner ins Foyer des Festspielhauses gekommen.

Meilenstein für die Sanierung des Festspielhauses

Bayreuths Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe sprach von einem Meilenstein für die Sanierung des Festspielhauses. Die Gespräche, die zur jetzt unterzeichneten Finanzierungsvereinbarung führten, bezeichnete sie als sehr konstruktiv. Alle Beteiligten hätten von Beginn an den festen Willen gehabt, eine gemeinsame Lösung zu finden, die der Bedeutung des Festspielhauses und der Bayreuther Festspiele für die Stadt, die Region, den Freistaat Bayern, die Bundesrepublik und für die vielen Freunde der Musik Richard Wagners gerecht werde. „Die Unterschriften heute sind ein Bekenntnis aller Beteiligten zu Bayreuth und dem Festspielhaus. Sie sind die wesentliche Grundlage, um die Sanierung des Festspielhauses angehen zu können.“ Zu danken sei in diesem Zusammenhang auch der Oberfrankenstiftung, die es ermöglicht habe, dass die Beteiligung der Stadt Bayreuth im Rahmen dessen liege, „was wir finanziell schultern können“, so Merk-Erbe.