Stadt Bayreuth

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08.05.2009

Viel Interesse an Landesgartenschau

Stadt informierte über das weitere Vorgehen bis 2016

Das Kleine Haus der Stadthalle war fast zu klein für das Interesse der Bayreuther an der Landesgartenschau 2016 in ihrer Stadt. Vor gut 250 Bürgern informierten Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl, seine Mitstreiter aus dem Rathaus und Christian Loderer vom Berliner Büro plancontext jetzt über den Stand der Dinge.

So könnte der Auensee einer Landesgartenschau in Bayreuth aussehen

Knapp 50 Minuten lang wurde dem Publikum vor Augen geführt, welche Argumente Bayreuth bei der Bewerbung eingesetzt und wie sich die Stadt letztlich gegen Würzburg erfolgreich durchgesetzt hatte. Dann war Zeit für Fragen. Und sie fragten: Wo denn das Wasser für den geplanten Auensee herkommen solle; ob man dann darin auch baden könne; ob Kanufahren auf dem Roten Main möglich bleibe; ob Radler, die jetzt den Weg zwischen Hölzleinsmühle und Volksfestplatz nutzen, dies auch während der Schau kostenlos tun können; ob der Botanische Garten der Uni und andere schöne Plätze in die Veranstaltung einbezogen werden; ob Hochwasser der Schau schaden könne; ob die Lohengrin Therme in diesem Zusammehang im Abseitrs lande …

Und die wissbegierigen Bayreuther erfuhren, dass einige Antworten erst möglich seien, wenn der nun folgende Ideen-Wettbewerb für Landschaftgärtner entschieden sei. Klar ist: Der See wird eher flach sein, auch vom Grundwasser gespeist, der Rote Main nicht hindurchgeführt und die Wasserqualität über Baden oder Nicht-Baden entscheiden.

Dr. Hohl angesichts von Bedenken, dass die Folgekosten der Landesgartenschau nicht zu bewältigen seien: „Vielleicht wird das Stadtgartenamt dann einen Gärtner mehr brauchen.“ Und Dagmar Voß, Geschäftsführerin der Gesellschaft zur Förderung der Bayerischen Landesgartenschauen, gab ihm Recht: „Die Kosten für de Pflege des Gepflanzten werden sich im Rahmen halten.“

Maßnahmen zum Hochwasserschutz integrieren

Laut Hans-Dieter Striedl, Leiter des Stadtplanungsamtes, geht es beim Ankauf der benötigten Grundstücke gut voran: „Von fast allen betroffenen Privatleuten liegt ein grundsätzliches Einverständnis vor.“ Man werde sich bemühen, die zum Hochwasserschutz nötigen technischen Bauwerke (bis zu 4,6 Meter hoch) in die Gartenschauplanung zu integrieren. Das können, so Loderer, beispielsweise terrassenförmige Zuschauerplätze an einer Seebühne sein. Auf rund 9.6 Millionn Euro bezifferte der Berliner die Kosten für die Schau, hinzu kämen 1,25 Millionen für begleitende Maßnahmen. Selbst wenn ein kleines Defizit bleibe, werde es durch die enorme PR-Wikrung durch die Veranstaltung kompensiert. OB Dr. Hohl: „Die Landesgartenschau 2016 ist in einer so wunderbaren Kulturstadt wie Bayreuth gut aufgehoben.“

>> Weitere Infos zur Landesgartenschau 2016