Stadt Bayreuth

18.10.2010

Volkswirtschaftliche Bedeutung bzw. gesamtwirtschaftliche Perspektiven der Kultur- und Kreativwirtschaft

Vortrag des Monats im Kompetenzzentrum Neue Materialien in Bayreuth

Das Kompetenzzentrum Neue Materialien Nordbayern GmbH und der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) in Bayreuth laden am Dienstag, 02. November 2010 um 18:30 Uhr zum Vortrag des Monats November „Volkswirtschaftliche Bedeutung bzw. gesamtwirtschaftliche Perspektiven der Kultur- und Kreativwirtschaft, Potenziale und Chancen von Gründungen in der Kultur- und Kreativwirtschaft“ ein.

Ob Design, Werbung oder Architektur und Musik – die Kultur- und Kreativwirtschaft ist eine vielfältige Branche. Ihr gehören sowohl mittelständische Unternehmen, Kleinstunternehmen sowie freiberuflich arbeitende Künstler und Kulturschaffende an. 

Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist eine starke Wirtschaftsbranche. Allein im Jahr 2008 erzielte die Branche einen Umsatz von 132 Milliarden Euro. Rund 238.000 Unternehmen mit knapp einer Million Erwerbstätigen sind in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig. Außerdem ist die Quote der Selbständigen mit 28 Prozent außergewöhnlich hoch. Damit ist die Kultur- und Kreativwirtschaft die drittwichtigste deutsche Wirtschaftsbranche. 

Um die Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu steigern, hat die Bundesregierung im Jahr 2007 die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft gestartet. Koordiniert wird die Initiative vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und dem Beauftragten für Kultur und Medien. 

Teil dieser Initiative ist die Einrichtung von Regionalbüros. Um Existenzgründerinnen und -gründern, Selbständigen und Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft vor Ort individuelle Orientierungsberatungen, Sprechtage und Möglichkeiten zur regionalen Vernetzung anbieten zu können. 

Der Referent Jürgen Enninger ist Dipl. Kulturwirt und seit 2009 Ansprechpartner des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung für Bayern. Nach seinem Studium an der Universität Eichstätt und der Universität Passau mit Studien- und Praktikumsaufenthalten in Kanada, den Niederlanden und Hongkong, arbeitete er erst als Mitarbeiter für betriebswirtschaftliche Fragen in der Bayerischen Staatsoper und zuletzt als Geschäftsführer einer mittelständischen Plattenfirma und eines Musikverlags bevor er die neue Aufgabe übernahm. </p>

Er steht Ihnen nach dem Vortrag für Fragen gerne zur Verfügung. 

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aus organisatorischen Gründen wird um eine formlose Anmeldung gebeten. 

Weitere Informationen zur Anmeldung sowie eine Anfahrtsbeschreibung finden Sie hier.