Stadt Bayreuth

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30.01.2006

Vorsicht beim Betreten von Eisflächen!

Der Winter zeigt sich derzeit von seiner schönsten Seite: Strahlend blauer Himmel und viel Sonnenschein bei frostigen Temperaturen locken große und kleine Freunde des Eislaufvergnügens auf zugefrorene Wasserflächen in freier Natur. Von der Feuerwehr Bayreuth kommen Tipps, die man unbedingt beachten sollte, wenn man sich aufs Glatteis begibt.

Immer wieder kommt es zu teils schweren Unfällen mit Kindern, aber auch Erwachsenen, die auf zugefrorenen Eisflächen einbrechen. Eine Person kann sich dann in aller Regel nur etwa drei Minuten über Wasser halten. Man sollte also unbedingt auf Verbotsschilder und Absperrungen achten und vor Betreten der Eisfläche deren Tragfähigkeit abschätzen. Faustregel: Die Eisdecke muss mindestens zehn Zentimeter dick sein.

Besondere Vorsicht ist bei Brückenpfeilern oder Schilfbewuchs geboten, die das Eis durchbrechen. Auch sollte man nie zugefrorenes fließendes Gewässer betreten. Eltern sollten ihre Kinder nicht unbeaufsichtigt auf eine Eisfläche lassen und unbedingt auf eventuelle Verfärbungen, Wasserflecken oder knisternde Geräusche achten. Sie können Hinweise auf brüchige Stellen sein. Tauwetter wirkt sich zudem oftmals wesentlich rascher auf die Tragfähigkeit von Eisflächen aus, als vermutet wird.

Ist erst einmal jemand ins Eis eingebrochen, muss rasch gehandelt werden: Deshalb sofort die Feuerwehr alarmieren! Grundsätzlich sollte man sich dem Eingebrochenen nur liegend und mit einer möglichst großen Auflagefläche, am besten mit einer Leiter oder einem Brett, nähern. Besondere Vorsicht gilt natürlich an der Unfallstelle, denn dort ist das Eis auch für die Helfer sehr brüchig. Eingebrochenen Pesonen sollte man möglichst ein Kleidungsstück, eine Stange oder ein Abschleppseil reichen, mit deren Hilfe sie aus dem Wasser gezogen werden können.