Stadt Bayreuth

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05.11.2014

Vorvertrag für Erstaufnahme-Einrichtung unterzeichnet

Stadt Bayreuth baut in der Herzogmühle eine Erstaufnahme-Einrichtung für Asylbewerber, der Freistaat Bayern mietet diese langfristig an
OB Merk-Erbe und Regierungspräsident Wenning unterschreiben den Vorvertrag.Für die Errichtung einer neuen Erstaufnahme-Einrichtung für Asylbewerber in Bayreuth ist eine weitere wichtige Weichenstellung erfolgt. Im Bayreuther Rathaus unterzeichneten Oberfrankens Regierungspräsident Wilhelm Wenning und Bayreuths Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe jetzt einen Vorvertrag, der Einzelheiten der Anmietung der künftigen Erstaufnahme-Einrichtung durch den Freistaat Bayern regelt.

Die Stadt Bayreuth wird in den kommenden Monaten am Standort Herzogmühle eine Erstaufnahme-Einrichtung für bis zu 500 Asylbewerber errichten und diese langfristig an den Freistaat Bayern vermieten. Die Bauarbeiten für die Anlaufstelle sollen schnellstmöglich abgeschlossen sein.

Aufgrund des in den vergangenen Monaten dramatisch gestiegenen Zulaufs von Asylbewerbern sind die beiden bislang bestehenden Erstaufnahme-Einrichtungen in Bayern voll belegt. Die Staatsregierung hat daher die Schaffung von weiteren Aufnahme-Einrichtungen in jedem der sieben Regierungsbezirke beschlossen. Für Oberfranken wird dies auf der Basis eines Stadtratsbeschlusses in Bayreuth der Fall sein.

„Die aktuelle Unterbringungssituation für Asylbewerber ist dramatisch. Die Stadt Bayreuth hat daher das Sozialministerium und die Regierung von Oberfranken bei der Suche nach geeigneten Standorten für neue Aufnahme-Einrichtungen aktiv und von sich aus unterstützt“, so Oberbürgermeisterin Merk-Erbe bei der Vertragsunterzeichnung. Bayreuth sei sich seiner humanitären Verpflichtungen bewusst und stelle sich den damit verbundenen Herausforderungen. „Wir alle erfahren Tag für Tag vom Leid der Menschen, die nicht das Glück haben, in jenen Regionen unserer Welt zu leben, die frei von gewaltsamen Konflikten sind und in denen Stabilität sowie wirtschaftlicher Wohlstand herrschen. Bayreuth kann mit einem Neubau einer Erstaufnahme-Einrichtung seinen Beitrag leisten, um die Situation der zu uns kommenden Menschen zu lindern.“

Mit dem Standort Herzogmühle habe man sich letztlich auf eine für alle Seiten tragfähige Lösung für einen Neubau verständigt. Der Regierung von Oberfranken dankte die Oberbürgermeisterin für die konstruktive Zusammenarbeit bei diesem wichtigen Thema.

Regierungspräsident Wilhelm Wenning gab diesen Dank an das Stadtoberhaupt zurück und betonte, dass mit der Errichtung der Erstaufnahme-Einrichtung auch 50 Arbeitsplätze in der Stadt Bayreuth geschaffen werden.