Stadt Bayreuth

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01.07.2008

Wagner-Zyklus von Peter Klier

Haus Wahnfried zeigt Arbeiten des Karikaturisten vom 14. Juli bis zum 30. September

Karikaturen von Peter Klier sind während der festspielzeit in Haus Wahnfried zu sehenDas Richard-Wagner-Museum Bayreuth präsentiert in der Zeit vom 14. Juli bis 30. September in Haus Wahnfried einen Wagner-Zyklus des Karikaturisten Peter Klier.

Es führen nicht nur viele Wege nach Rom, es fühen auch viele zu Wagner und seinem Werk. In einer Zeit, in der etliche dieser Wege durch komplex- und ideologiebeladene Schwerlaster blockiert werden, freut sich der wagnerbegeisterte Wanderer auf einen etwas anderen Zugang: den luftigen Steig über Humor und Witz, dem Wagner selbst bekanntlich nicht abgeneigt war.

Peter Klier, geboren 1939 in Karlsbad, studierte Wirtschaftswissenschaften und Kunst. Als respektloser Karikaturist und begeisterter Opernfreund macht er seit 1997 seine Leidenschaft zu Beruf, publiziert in Deutschland und Österreich und stellte in beiden Ländern aus.

Bevorzugte Themen sind liebevolle und tiefsinnige Karikaturen in technisch aufwändiger Form mit einer komplizierten Mischtechnik aus Aquarell, Acryl und Bleistiftzeichnung. Dabei setzt er sich nicht nur mit der Thematik an sich auseinander, im Mittelpunkt steht immer der Mensch und das, was er sich und anderen antut. Das ist in seinem Märchenzyklus ebenso der Fall, wie in den Bildern zum Umweltschutz oder in seinem Zyklus zu den Opern und Musikdramen Richard Wagners, der gleichzeitig als Bildband erschienen ist. Auf diese Weise entstand ein heiterer Bilderbogen, eine Art pittoresker Wegweiser zu Wagners Bühnenwerken in „Loriot’scher Manier“.

Peter Klier präsentierte seine Werke bereits an den unterschiedlichsten Orten, zum Beispiel in München, Hamburg, Würzburg, Frankfurt, Bayreuth, Augsburg, Kempten, Kassel, Fulda, Mellrichstadt und Kapstadt.

Zahlreiche Kalender sowie verschiedene Bildbände sind bereits von ihm erschienen. Er veröffentlicht Artikel in vielen Fachzeitschriften, zum Beispiel im „Opernfreund“, „Orpheus“, „Neuen Merker“, „Akzente“, „Natur und Umwelt“ und viele andere.

Als begeisterter Opernfreund ist er ständiger Mitarbeiter des Wiener Neuen Merkers und Herausgeber von Deutschlands ältester privater Opernzeitung, dem „Opernfreund“, bespricht CD-Neuerscheinungen und kritisiert in humorvollen Glossen die Auswüchse des heuitigen Opernbetriebs.