Stadt Bayreuth

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08.03.2011

Wahnfried-Preisträger Staab gewinnt Großen BDA-Preis

Gewinner des Architektenwettbewerbs der Stadt Bayreuth überzeugt auch Jury des Bundes Deutscher Architekten

Der Staab-Entwurf für die Umgestaltung von Haus Wahnfried. Der Berliner Architekt Volker Staab erhält 2011 den Großen Preis des Bundes Deutscher Architekten (BDA). Dies hat jetzt eine unabhängige Jury in Berlin entschieden. Der Bund Deutscher Architekten würdigt mit seiner renommierten Auszeichnung das besondere Werk und das ungewöhnliche Wirken Staabs. Sein Werk, so die Jury in ihrem einstimmigen Votum, vereine die Kunst der Architektur mit konstruktiver Präzision und hohem städtebaulichem Einfühlungsvermögen.

Staab ist in Bayreuth kein Unbekannter. Im Oktober vergangenen Jahres gewann sein Architekturbüro den von der Stadt Bayreuth europaweit ausgeschriebenen Architektenwettbewerb zur Umgestaltung von Haus Wahnfried. Der Entwurf des Staab Architektenbüros setzte sich dabei gegen namhafte internationale Konkurrenz durch und überzeugte auch den Stadtrat. Er sieht den Bau eines neuen Museumsgebäudes in Form einer filigranen Glaskonstruktion vor, die im Erdgeschoss Platz für Wechselausstellungen sowie sonstige Veranstaltungen bietet. Im Untergeschoss , das über Aufzüge und Treppen erreichbar und durch Lichthöfe beleuchtet wird, soll die Wagner-Dauerausstellung Platz finden. Ein Museumsshop und ein Café ergänzen das Konzept.

Mit Volker Staab hat die Stadt einen der ganz Großen seiner Zunft bei dem für Bayreuth so wichtigen Museumsprojekt einer Neugestaltung von Haus Wahnfried an ihrer Seite. Zu seinen Arbeiten der letzten Jahre gehörten eine Vielzahl von Museen wie das Neue Museum in Nürnberg, die Sanierung des Albertinums in Dresden und das Museum Georg Schäfer in Schweinfurt, aber auch das Kanzleigebäude der Deutschen Botschaft in Mexiko.