Stadt Bayreuth

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20.12.2005

Weihnachtsgeschenk für die Musikschule

Über ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk darf sich Bayreuths städtische Musikschule in diesen Tagen freuen: Läuft alles nach Plan, so wird die Einrichtung an ihrem Standort Brandenburger Straße im kommenden Jahr ein neues, eingeschossiges Konzertgebäude bekommen. Die derzeitigen Raumnöte der Musikschule werden dann der Vergangenheit angehören, für ihre Konzertaktivitäten ergeben sich völlig neue Perspektiven. Ernöglicht wird das Projekt durch eine Komplettfinanzierung des städtischen Finanzreferats mit öffentlichen und privaten Zuschussgebern.

Überzegendes Finanzierungskonzept

Wie Oberbürgermeister Dr. Dieter Mronz mitteilt, haben Kultur- und Hauptausschuss des Stadtrats seinem Finanzierungskonzept noch vor Weihnachten grünes Licht gegeben – und das mit leichtem Herzen. Zum einen sei der Bedarf eines solchen Raumangebots für die erfolgreiche Arbeit der Musikschule mit ihren 600 Schülern aus Stadt und Region sowie fünf Orchestern in der Regie von Direktor Nicolaus Richter unbestritten. Zum anderen habe das Planungskonzept des Rathauses überzeugt und schließlich konnte der Oberbürgermeister den Räten eine Finanzierung vorlegen, die den städtischen Haushalt komplett unbehelligt lässt. “Ein Modell, das in dieser Form bislang wohl einmalig ist”, freut sich das Stadtioberhaupt.

Wertvoller Zuwachs für die städtische Kulturarbeit

Auf rund 380 000 Euro veranschlagen die Planer des Stadtbaureferats den eingeschossigen Neubau auf dem Gelände der Musikschule. Den  beachtlichen Betrag von 150 000 Euro wird die Oberfrankenstiftung für das Neubauprojekt beisteuern, von Sparkassenstiftung und E.on-Kulturstiftung kommen zusammen weitere 60 000 Euro und der Förderverein für die Musikschule will 70 000 Euro als Beitrag aufbringen. Komplettiert wird das Finanzierungspaket durch eine städtische Rücklage aus der Spende einer früheren Bayeuther Bürgerin von 100 000 Euro für solche Zwecke. OB Dr. Mronz: “Dieses Projekt ist ein wertvoller Zugewinn für unsere kommunale Kulturarbeit! Dazu ist uns eine beispielhafte Kombination aus öffentlichen und privaten Geldern gelungen, über die ich sehr glücklich bin, weil ein solches Vorhaben heutzutage anders überhaupt nicht realisierbar wäre.”

Jetzt heißt es für den Förderverein der städtischen Musikschule unter seinem Vorsitzenden Harald Thyroff für seinen angekündigten Beitrag kräftig Spenden sammeln, denn bislang ist erst knapp die Hälfte des anvisierten Geldes eingenommen worden. Wenn alles planmäßig verläuft, könen die Bauarbeiten im kommenden Jahr beginnen und zügig realisiet werden. Bei der weiteren Planung soll für die Bauausführung zum einen auf die besonderen akustischen Anforderungen eines derartigen Saalbaus, zum anderen auf die Berücksichtigung einer umweltfreundlichen Bauweise geachtet werden.